Dienstag, 12. November 2019
Tamiyoi und Tagwa sind im Moment die ältesten Mädchen im Waisenhaus. Tagwa war die Mini-Leitkuh der Waisenherde, bevor sie nach Tsavo umzog, und während der drei Monate, die sie dort verbrachte, übernahm Tamiyoi diese Rolle. Seit Tagwa wegen ihrer Probleme mit dem Stoßzahn, der an der falschen Stelle herauskommt, wieder in Nairobi ist, ist sie wieder die Chefin, und Tamiyoi stellte das auch nicht infrage. Trotzdem kümmert sich Tamiyoi weiter wie eine gute Leitkuh liebevoll um die kleineren Babys. Sie weiß, dass sie alle Schutz benötigen und hat alle von ihnen gleich lieb! Heute schimpfte sie draußen im Wald mit Dololo und Mukkoka, die frech zu den kleinen waren. Sie überlegte kurz, was zu tun sei, und nahm dann den kleinen Roho mit, um mit ihm zu Ziwadi und Luggard zu gehen, wo es ruhiger zugeht. Dort würde er nicht von den Rowdys herumgeschubst werden.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 11.11.2019
Montag, 11. November 2019
Ziwadi fühlte sich heute offenbar nicht so wohl. Luggard blieb den ganzen Tag bei ihr und wich nicht von ihrer Seite.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 11.11.2019
Montag, 11. November 2019
Fast alle der älteren Mädchen kümmern sich gern um den kleinen Neuling Roho, aber dieser scheint Maisha von allen am besten zu mögen. Wir haben schon länger keinen kleinen Waisen mehr an den Ohren eines anderen Elefanten nuckeln sehen; heute schmiegte sich aber Roho an Maisha an und zog an ihren Ohren, um ein wenig daran zu nuckeln. Zum Glück wehrt sich Maisha nicht und lässt ihn gern gewähren.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 10.11.2019
Sonntag, 10. November 2019
Kurz vor 14 Uhr hatten die Waisen ihren Spaß in einem kleinen Wasserloch, an dem sie im Wald vorbei gekommen waren. Sie tobten und rannten herum, und Luggard, Sattao, Musiara, Maktao, Larro und Kiasa planschten im Wasser und trompeteten begeistert dazu. Sogar Luggard hielt sich nicht zurück und trampelte im Wasser herum wie die anderen! Plötzlich kamen Maisha, Nabulu, Dololo und Kiombo aus dem Wasser gerannt, tröteten laut und verschwanden im Gebüsch. Die anderen bekamen einen ordentlichen Schrecken und rannte schnell hinterher. Anschließend wurde noch eine ganze Weile im Gebüsch herumgetrampelt und getrötet! Die Keeper warteten ab, bis alle sich wieder beruhigt hatten und sammelten dann ihre Schützlinge zusammen, um mit ihnen woanders hin zu gehen. Die arme Ziwadi traute sich allerdings nicht so recht, bei dem ganzen Treiben mitzumachen; sie scheint sich nicht allzu sehr in etwas hineinsteigern zu wollen, aus Angst, noch einmal einen Anfall zu bekommen.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 09.11.2019
Samstag, 9. November 2019
Früh am Morgen gingen die Waisen mit ihren Keepern hinaus in den Wald, als ihnen ein einzelner männlicher Büffel den Weg versperrte. Er wollte nicht Platz machen, obwohl die Keeper versuchten, ihn durch Rufe zu verscheuchen. Sie überlegten schon, was sie tun sollten, denn einzelgängerische männiche Büffel können gefährlich sein! Da liefen Tagwa, Tamiyoi und Maisha nach vorne, stellten die Ohren auf und stampften und trompeteten herum. Sie gingen alle zusammen auf den Büffel zu, der sich schließlich in die Büsche davon machte. Die drei Mädchen rannten ihm noch ein Stück hinterher, um sicherzugehen, dass er wirklich weg war. Die Mini-Leitkühe kümmern sich wirklich gut um ihre menschlichen Begleiter, die wie selbstverständlich zur Familie dazu gehören.

