Die Rettung von Lasayen

Am 25. September wurde ein winziges Kalb aus einem Brunnen im Namunyak-Schutzgebiet in Samburu von den Gemeinde-Wildhütern gerettet. Er war offensichtlich in den Brunnen gefallen, der von der Gemeinde für ihre Nutztiere angelegt wurde, der aber in der Trockenzeit im Schutz der Dunkelheit auch häufig von durstigen Elefanten genutzt wird. Für kleine Elefantenkälber sind diese Brunnen sehr gefährlich und sie rutschen öfter hinein. Wegen der vielen Menschen in der Gegend verschwinden die Elefanten aber bei Sonnenaufgang immer wieder, um einem Konflikt mit den Bewohnern aus dem Weg zu gehen. Diese Herde musste die herzzerreißende Entscheidung treffen, das arme Kalb zurückzulassen.

Lasayen umgeben vom Grün des Parks

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Die Sorgen und Nöte von Ziwa

Die erste schreckliche Prüfung im Leben Ziwas war, als seine Mutter von einer mysteriösen Krankheit niedergestreckt wurde, der sie trotz Behandlung durch die Tierarzteinheit des DSWT und KWS erlag. Nachdem sie so schwach wurde, dass sie schließlich in einem Wasserloch zusammenbrach, wurde die schwere und traurige Entscheidung getroffen, sie einzuschläfern, um ihr weiteres Leiden zu ersparen und ihr zweijähriges Kalb Ziwa zu retten, der mutig seine leidende Mutter bewachte. Der trauernde Ziwa wurde zum Waisenhaus gebracht, wo er sich anderen geretteten Waisenelefanten anschloss. Da er schon etwas älter war, wurde er schon nach wenigen Monaten zur Auswilderungsstation in Ithumba im nördlichen Tsavo gebracht, um die Reise zurück in die wilden Elefantengesellschaften anzutreten.

Ziwa bewacht seine kranke MutterZiwa in Sicherheit im Waisenhaus

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Die Rettung von Sirimon

Die dritte Oktoberwoche war eine sehr anstrengende beim David Sheldrick Wildlife Trust. Kurz nach der Rettung von Wass und seinen beiden Babystraußenfreunden am 15. Oktober, erhielten wir am 16. Oktober die Meldung über einen Babyelefanten im Gebiet des Mount Kenya. Das Baby war ungefähr ein Jahr alt und wurde gesehen, wie es in den Feldern der Marania Farm umherwanderte, in des Nähe des Mount Kenya Elefantenkorridors.

 


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Die Rettung von Enkikwe

Eine junge, etwa 20-jährige Elefantenkuh wurde am 22. September gesehen und schien gesund, während sie mit ihren zwei Kälbern im Mara-Nord-Schutzgebiet nahe Enkikwei spielte. Das ältere ihrer beiden Kälber war ungefähr 7 Jahre alt, während das jüngere ein zehn bis elf Monate altes Bullkalb war. Am 23. September wurde plötzlich dieselbe Mutter tot aufgefunden, ohne sichtbare Verletzungen. Das war ein Schock, sowohl für das Management des Schutzgebietes, ebenso wie für das mobile Mara-Tierarzt-Team des DSWT, das hinzugerufen wurde. Es gab Anzeichen von akuter Magen-Darm-Entzündung und es ist bis heute ein Rätsel, was sie so schnell getötet haben könnte. Sie muss etwas Giftiges gefressen haben. Sie wurde wenige Meter vom Musiara-Eingang der Maasai Mara entfernt gefunden, nahe des Maasai-Dorfs Enkikwei, wo sie den Tag zuvor gesehen worden war.

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Die Rettung von Olsekki

Am 3. September informierte Dr. Limo, der Veterinäroffizier des KWS und der mobilen Tierarzt-Einheit des DSWT in der Maasai Mara, Angela Sheldrick über einen tragischen Fall. Dr. Limo und das mobile Tierarzt-Team hatten gerade ein paar wohlverdiente freie Tage und waren zu der Zeit woanders im Land, doch sie hatten eine Meldung über eine verletzte Elefantenkuh in der Maasai Mara erhalten. Wegen ihrer Abwesenheit wurden die fliegenden Tierärzte des DSWT angefordert.

Olsekki
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