Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 03.12.2019

Dienstag, 3. Dezember 2019
Zongoloni hat sich offenbar dauerhaft den drei jungen Bullen Ziwa, Faraja und Ngasha angeschlossen und bleibt jetzt auch tagsüber meistens bei ihnen. Vielleicht war sie der Meinung, die Jungs brauchten eine Leitkuh! Elefantenherden werden schließlich immer von einer Matriarchin angeführt, und sie hat die drei sehr gut im Griff. Mit der Zeit werden sich die Bullen allerdings von der Herde verabschieden, wenn sie älter werden. Heute kam die kleine Ausreißergruppe nicht rechtzeitig zum Luzernenheufrühstück, und sie bekamen auch keine morgendliche Flasche. Dafür schlossen sie sich den anderen aber beim Schlammbad an, wo sie alle viel Spaß hatten.

Die Waisen im Februar

Roho und Maisha (c) Sheldrick Wildlife Trust

Monatsbericht für die Nursery-Gruppe in Nairobi: Februar 2020

In ganz Kenia hält die Regenzeit an und der Nairobi-Nationalpark grünt und blüht und ist voller Leben. Das Gebüsch ist sehr dicht und das Gras sehr hoch, was die Arbeit für die Keeper nicht immer einfach macht, wenn sie versuchen, Babys wie Ziwadi oder Enkesha im Auge zu behalten, die gerne einmal auf eigene Faust Streifzüge unternehmen. Kiasa lockt auch gerne mal ihre kleine Gruppe weg, zu der momentan Tagwa, Tamiyoi, Nabulu, Enkesha, Sattao, Dololo, Mukkoka und Naleku gehören. „Die Waisen im Februar“ weiterlesen

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 29.11.2019

Freitag, 29. November 2019
Heute kam zum ersten Mal nur Ngasha am Morgen zu den Stallungen. Faraja, Ziwa und Zongoloni schienen noch draußen im Wald zu tun zu haben. Als die Waisen hinaus gingen und die Keeper sich fragten, wo die Ausreißer stecken könnten, hatte die schlaue Shukuru sie schon gefunden. Sie ließen sich die Zweige einer Akazie schmecken, die in der Nacht umgefallen war. Zongoloni ließ die anderen wissen, wo es die Leckereien gab, und die Keeper waren stolz auf ihre Schützlinge, dass sie so einen Fund gemacht hatten.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 28.11.2019

Donnerstag, 28. November 2019
Die Waisen gingen heute zu den Kenze-Hügeln, und die Keeper folgten ihnen. Es war allerdings nicht einfach, den steilen Anstieg hinauf zu kommen, und noch dazu war der Boden weiter oben recht rutschig. Murera und Mwashoti taten sich nicht leicht! Die Keeper hätten gedacht, dass auch Shukuru einige Schwierigkeiten haben würde, doch sie waren überrascht, als sie als zweite, gleich nach Ziwa, oben ankam!

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 26.11.2019

Dienstag, 26. November 2019
Im Wald wimmelte es heute wieder von wilden Elefantenherden mit kleinen Kälbern, die alle die Waisen kennenlernen wollten. Shukuru schien etwas besorgt zu sein, was all diese wilden Kühe von ihnen wollten, und blieb in der Nähe der Keeper, sowie Mwashoti und Murera. Ziwa und die anderen Jungs waren natürlich begeistert, so viele wilde Elefanten zu treffen!