Donnerstag, 21. November 2019
Zongoloni ist jetzt auf den Geschmack gekommen und geht gern abends mit den Jungs wieder hinaus in den Wald. Es scheint ihr in Ziwas kleiner Ausreißerherde zu gefallen. Vermutlich wird es nicht mehr lange dauern, bis die sie und die jungen Bullen echte Ex-Waisen geworden sind und wieder in der freien Wildnis leben.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 18.11.2019
Montag, 18. November 2019
Am Vorabend war Zongoloni den Jungs hinaus in den Wald gefolgt. Ziwa hatte sich offenbar nicht weiter darum gekümmert, dass Zongoloni auch mit von der Partie war, und war los gestürmt wie immer. So musste wohl Zongoloni sich ordentlich beeilen, um nicht abgehängt zu werden. Noch dazu hatte es stark geregnet, und als die Abenteurer am Morgen zurückkamen, sah sie sehr müde aus. Ihre ganze Matsch-Schicht war vom Regen herunter gewaschen, und den Tag über blieb sie dicht bei den Keepern und den jüngeren Waisen. Als sie am Abend alle nach Hause kamen, schlief sie als erste ein und hatte einiges an Schlaf nachzuholen!
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 17.11.2019
Sonntag, 17. November 2019
Seit Faraja, Ziwa und Ngasha häufig ihre Nächte draußen im Wald verbringen, teilen sich die Waisen in der Regel in zwei Gruppen auf. Die drei Jungs kommen abends, um eine Milchflasche zu trinken, bevor sie wieder hinaus in den Wald gehen. Die anderen kommen dann mit Sonje, Mwashoti und Alamaya zurück. Die Bullen wissen schon, dass sie besser nicht zu weit weg laufen sollten, wenn sie morgens wieder Milch bekommen wollen. Sie machen sich an einem Plätzchen nicht weit von der Auswilderungsstation breit, und am darauffolgenden Morgen stehen sie am Tor bereit, wenn die Keeper es öffnen.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 15.11.2019
Freitag, 15. November 2019
Als die Waisen ihre morgendliche Milch tranken, begann es ordentlich zu regnen. Ziwa, Faraja und Ngasha hatten die Nacht wieder in der Wildnis verbracht und tauchten auf, um auch etwas von der Milch ab zu bekommen. Der Boden war nass und matschig, und Shukuru beschloss, erst einmal unter dem Dach abzuwarten, bis es etwas nachgelassen hatte. Als es soweit war, führte Lima Lima die Herde an und ging mit ihren Freunden zu den Umani-Hügeln. Shukuru waren die Verhältnisse immer noch nicht so ganz geheuer, und sie blieb lieber am Fuß der Hügel bei den Keepern und ließ sich dort die Zweige der Bäume schmecken.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 13.11.2019
Mittwoch, 13. November 2019
Jetzt, wo Ziwa, Ngasha und Faraja häufig abends draußen im Wald bleiben, scheinen auch morgens häufiger wilde Bullen in der Gegend zu sein. Die drei wachsen zu stattlichen Bullen heran, und auch ihr Selbstbewusstsein wächst mit. Sie sehen inzwischen deutlich größer aus als die anderen Waisen! Aber auch Shukuru wird offenbar selbstsicherer; manchmal scheint sie sogar den Jungs hinaus in den Wald folgen zu wollen!

