Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 24.09.2019

Dienstag, 24. September 2019
An den Quellen wimmelte es heute von wilden Elefanten; sie fühlen sich in der Gegend sicher, und es gibt genug frisches Wasser zum saufen und um sich im Schlamm zu wälzen. Heute kamen auch ein paar zur Auswilderungsstation. Sie suchten wohl ihre Freunde Ziwa und Ngasha. Die beiden gewöhnen sich an ihre Unabhängigkeit und das Leben in der Wildnis. Manchmal kommen sie abends mit zurück zu den Stallungen, aber häufig schleichen sie sich auch davon und verbringen die Nacht draußen im Wald. Sie sind auf dem besten Weg auszuwildern, und die Keeper freuen sich, dass sie drauf und dran sind, diesen wichtigen Schritt in ihrem Leben zu gehen.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 23.09.2019

Montag, 23. September 2019
Murera ist wirklich eine vorbildliche Leitkuh. Wann immer jemand Ärger macht, kümmert sie sich darum und sorgt dafür, dass der freche Elefant seine gerechte Strafe bekommt. Heute ärgerten Ziwa und Ngasha den kleineren Mwashoti und schubsten ihn herum. Als Murera das sah, ging sie sofort zu ihnen und erteilte den beiden eine ordentliche Lektion!

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 21.09.2019

Samstag, 21. September 2019
Das Wasserloch, in dem die Waisen mittags baden, war heute sehr ausgetrocknet. Daher wurde ein Wassertransporter organisiert, um es wieder etwas aufzufüllen. Das Auffüllen war noch in vollem Gange, als die Waisen zu ihrer Milch kamen, und nachdem sie ihre Flaschen geleert hatten, kamen sie zum Schlammloch. Ziwa und Faraja wollten nicht warten und spielten mit dem Wasserschlauch, sodass sie in hohem Bogen frisches Wasser herumspritzten! Sie hatten jede Menge Spaß dabei, während die anderen schon einmal im Schlammloch herumstampften und alles schön einmatschten.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 18.09.2019

Mittwoch, 18. September 2019
Am Morgen, während die Waisen noch in den Gehegen ihre Milch tranken, soff draußen an der Tränke eine wilde Elefantenkuh mit ihrem kleinen Kalb Wasser. Die Mutter brachte ihrem Nachwuchs bei, wie man sich zur Abkühlung mit Wasser bespritzt. Ziwa hob den Rüssel in die Luft und kollerte den beiden zu, aber sie machten sich nichts daraus. Als sie genug Wasser gesoffen hatten, gingen sie wieder zurück in den Wald. Beim Mittagsschlammbad tauchten wieder ein paar wilde Elefanten auf. Einer der Bullen schien sehr beunruhigt über die Nähe der Keeper zu sein und drohte ihnen mit aufgestellten Ohren. Als aber Ziwa, Faraja und Ngasha zu ihm gingen und ihm Hallo sagten, beruhigte er sich. Die Waisen unterhielten sich eine Weile mit ihren wilden Freunden, bevor sie wieder zu den Keepern zurück kamen.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 15.09.2019

Sonntag, 15. September 2019
Nachdem die Waisen am Morgen ihre Milchflaschen geleert hatten, gingen sie hinaus zum Luzernenheufrühstück. Ziwa war allerdings der einzige, der hinaus rannte, denn Murera und die anderen sammelten lieber die Akazienschoten vom Boden auf. Sie futterten so viele davon, dass die Keeper kaum noch welche aufzufegen hatten! Als Mwashoti genug von den Akazienfrüchten hatte, ging er zu Sonje und steckte ihr den Rüssel in den Mund, um zu sehen, was sie gerade futterte. Sie plauderten ein paar Minuten und machten sich dann auf in den Wald, um dort frische Zweige zu fressen.