Donnerstag, 12. September 2019
Nach der Mittagsfütterung konnten die Waisen es kaum erwarten, ins Schlammbad zu kommen! Shukuru war als erste drin, gefolgt von Jasiri. Dann kam Ziwa angeprescht und rannte geradewegs auf Shukuru zu. Jasiri bekam das mit und stellte sich schützend vor Shukuru, sodass er in einen Ringkampf mit Ziwa verwickelt wurde. Sie rangelten das gesamte Schlammbad hindurch miteinander – so konnte Shukuru jedenfalls in Ruhe baden, ohne dass Ziwa sie geärgert hätte!
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 11.09.2019
Mittwoch, 11. September 2019
Am frühen Abend, als die Waisen zurück zur Auswilderungsstation gingen, kamen Ziwa und Faraja nicht mit, weil sie lieber noch bei ihren wilden Artgenossen im Wald bleiben wollten. Die beiden verbrachten die ganze Nacht draußen in der Wildnis und tauchten erst am nächsten Tag wieder auf, als es die Mittagsmilch gab!
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 08.09.2019
Sonntag, 8. September 2019
Beim Grasen in der Nähe der Chyulu-Berge trafen die Waisen auf etliche wilde Herden mit kleinen Kälbern. Manche von ihnen waren so jung, dass sie noch ganz wackelig auf den Beinen waren. Ziwa war wie üblich der erste, der seine wilden Artgenossen begrüßen ging, und bald schloss sich ihm Lima Lima an, die immer gern mit kleinen Babys spielt. Die beiden kamen allerdings nicht an die Kälber heran, denn diese versteckten sich unter den Bäuchen ihrer Mütter, in sicherem Abstand von den neugierigen Waisen.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 07.09.2019
Samstag, 7. September 2019
Sonje begleitete heute die jüngeren Bullen auf dem Weg zu den Hügeln. Ziwa fühlte sich offenbar vernachlässigt, und er drehte sich abrupt um und versuchte, Sonje zu schubsen. Sie ließ sich aber gar nichts anmerken, sondern ging einfach weiter und passte auf, dass Mwashoti nicht von den älteren Jungs geärgert wurde.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 04.09.2019
Mittwoch, 4. September 2019
Als es Zeit für den Heimweg wurde, kamen Ziwa, Faraja und Ngasha nicht mit nach Hause, sondern blieben draußen im Wald. Seit einiger Zeit werden sie immer unabhängiger und hören auch nicht mehr so gut auf die Leitkühe. Am Abend folgen sie häufig ihren wilden Artgenossen, und die Keeper beobachten diese Veränderung gespannt – dies ist schließlich alles Teil ihres Auswilderungsprozesses! Ziwa scheint der unabhängigste der drei jungen Bullen zu sein. Ngasha und Faraja kommen gewöhnlich irgendwann in der Nacht wieder zu den Stallungen zurück; Ziwa taucht manchmal auch wieder auf, aber manchmal bleibt er auch draußen bei seinen wilden Freunden.

