Gedanken unserer Patin Nadine

 

Folgende E-Mail erreichte uns vor ein paar Tagen und wir möchten diese Mail gerne mit allen unseren Paten und Förderern teilen:


Liebe Elefantenfreunde,

 

ich bin 16 Jahre alt und seit September letzten Jahres Patin des kleinen Elefantenwaisen Ndotto. Ich bewundere die Arbeit, die in Afrika für die Elefanten geleistet wird, sehr. Auch ich möchte direkt vor Ort mithelfen, doch momentan besteht dazu nicht die Möglichkeit. Trotzdem möchte ich mehr für die Elefanten tun, als nur einmal jährlich etwas Geld zu spenden. Das bewog mich dazu, ein Schutzgebet für die Tiere zu schreiben, das ich seit einigen Wochen regelmäßig mit meiner Familie bete.

 

Und nun lese ich in Eurem Newsletter, dass China den legalen Elfenbeinhandel einschränken bzw. bis Ende des Jahres ganz verbieten will! Meine Freude ist riesengroß! Gebete wirken also doch!
Ich erlaube mir, Euch mein Gebet zu schicken. Vielleicht besteht die Möglichkeit, es auf Eurer Seite zu veröffentlichen. Dann könnten viele Menschen gemeinsam beten. Das wäre toll!

 

Ich danke Euch für alles, was Ihr für die Elefanten tut. Sie sind so bedeutende und wertvolle Wesen.

 

Liebe Grüße
Nadine


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Junger Elefantenbulle von einem LKW auf der Nairobi-Mombasa Schnellstraße getötet

Am 19. Januar wurde in den frühen Morgenstunden wieder ein junger Elefantenbulle von einem LKW auf der Nairobi-Mombasa Schnellstraße getötet, direkt hinter Mtito Andei Richtung Voi.

 

Mit dieser Straße, die durch LKWs und Fahrzeugverkehr befahrener ist als je zuvor, und der zusätzlichen Erschwernis der fast fertiggestellten Hochgeschwindigkeitsbahnlinie, die auf einem an die Schnellstraße angrenzenden erhöhten Damm errichtet wurde, wird für die Elefanten das Überqueren von Tsavo Ost nach Tsavo West zu einer nervenaufreibenden Sache; es ist geradezu unmöglich. Es gibt zwar Unterführungen, die beim Bau der Eisenbahnlinie berücksichtigt wurden, allerdings ist es ein Spießrutenlauf, die Straße zu überqueren.

 

Es muss überlegt werden, wie man diese Situation mit den Elefanten künftig angehen will, da dies ansonsten ein Anblick sein wird, den man viel zu oft zu sehen bekommen wird. Es kann außerdem zu einem verstärkten Mensch-Tier-Konflikt in den Community Gebieten kommen, denn die Elefanten können nicht mehr ihren Weg zurück von den Farm-Gebieten nach Tsavo Ost finden, da dieser Weg durch die kürzlich neu geschaffene Infrastruktur und die immer verkehrsreichere Nairobi-Mombasa Schnellstraße blockiert ist.

 

Originalartikel erschienen beim David Sheldrick Wildlife Trust, übersetzt aus dem Englischen.

Elefantenbullen vom Zug getötet

Konfliktfälle zwischen Menschen und Wildtieren in Tsavo und den umliegenden Ökosystemen nehmen dramatisch zu. Da sowohl die menschliche Besiedlung die noch verbleibenden naturbelassenen Gebiete und Wildtierkorridore beeinträchtigt als auch der Verkehr auf den Straßen und Schienen zunimmt, steigen die Opferzahlen durch Unfälle bei Mensch und Tier.

Ein Zug fährt an den toten Elefantenbullen vorbei
Ein Zug fährt an den toten Elefantenbullen vorbei

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ELEFANTENMASSAKER in Tansania:

INFORMATIONEN FÜR DIE PRESSE
April 2015

 

ELEFANTENMASSAKER in Tansania:

 

Über 12.000 gewilderte Elefanten in nur einem Jahr im Ruaha-Gebiet.

Deutsche Millionenhilfe gegen Wilderei in Tansania- fehl investiert?

Im tansanischen Ruaha-Nationalpark und den umliegenden Gebieten, die als relativ sicher galten, sind laut einer offiziellen Elefantenzählung alleine im Jahr 2014 ca. 12.000 Elefanten der Wilderei zum Opfer gefallen. Im Nationalpark selbst ist dies mehr als die Hälfte der dortigen Population, und in den umliegenden Wildreservaten und Jagdgebieten liegt der Verlust sogar bei 60%.

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Unterstützung für die Elefanten vom Mwalunganje-Schutzgebiet und von den Shimba Hills

Während der David Sheldrick Wildlife Trust (DSWT) sich auf den Schutz der Elefantenpopulation im gesamten Tsavo Naturschutzgebiet konzentriert, gibt es noch viele weitere entscheidende Lebensräume und Wanderkorridore für Elefanten, die durch das Vordringen der Menschen, die Zerstörung des Lebensraums und die Wilderei bedroht sind. Eins dieser bedrohten Ökosysteme ist das Mwalunganje-Elefanten-Schutzgebiet in den Shimba Hills, das inmitten eines Küstenwaldes am Rande des Indischen Ozeans an Kenias Südküste liegt. Der DSWT hat bereits eine Verbindung zu dieser wunderschönen Umgebung. Als David Sheldrick das Gebiet einst erkundete, überflog und entdeckte er dabei einen verborgenen Wasserfall innerhalb des heutigen Shimba Hills Nationalreservats und später wurde der Wasserfall nach ihm benannt – die „Shedrick-Fälle“.

 

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Der Sheldrick-Wasserfall

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