Fakten zur Trophäenjagd

Mythen der Trophäenjäger*innen enttarnt

Jahr für Jahr sterben zehntausende unschuldige Wildtiere, nur damit Jäger mit makabren Trophäen wie Stoßzähnen, Hörnern oder Fellen prahlen können. Es ist ein grausames Geschäft: Je seltener die Art, desto teurer und begehrter wird der tödliche Schuss. Selbst vor dem Aussterben bedrohte Ikonen wie Elefanten, Nashörner, Leoparden und Löwen werden für dieses blutige Hobby gnadenlos zur Strecke gebracht. Die scheinheiligen Argumente der Jagdlobby halten keiner wissenschaftlichen Prüfung stand – diese Fakten entlarven die Ausreden und zeigen die bittere Wahrheit.

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Die Rettung von Serenget

(übersetzt aus dem englischen Bericht des Sheldrick Wildlife Trust; alle Bilder © Sheldrick Wildlife Trust)

Die kleine Serenget hat eine echte Tortur hinter sich. Ein Schuss ins Bein — vermutlich ein typischer Fall von Mensch-Wildtier-Konflikt — ließ bei ihr eine schreckliche Verletzung zurück, die fast ein Jahr brauchte, um zu heilen.

Es passiert sehr häufig, dass ein Team des Sheldrick Wildlife Trust (SWT) bei seiner täglichen Arbeit auf Elefantenwaisen stößt. Das zeigt, wie wichtig es ist, dass regelmäßig Mitarbeiter draußen im Busch unterwegs sind. So war Serenget bei einer planmäßigen Wasserlieferung entdeckt worden und konnte gerettet werden!
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Thuma Telegraph Mai 2026

(c) Wildlife Action Group

Das erste Quartal 2026 ist Vergangenheit, die Regenfälle hörten Ende April auf, und der Wald ist üppig und grün, und alle Bäche fließen wieder.


Die Geschichte von Mwayi

Im Januar 2026, wir waren gerade in der Stadt, erhielten wir einen unerwarteten Anruf aus einem Dorf nahe der nördlichen Grenze Thumas. Es wurde uns mitgeteilt, dass man an einem Fluss ein Elefantenbaby gefunden habe und dass man um unsere Hilfe bitte.. Zunächst waren wir uns nicht sicher, ob die Meldung echt war, machten uns aber sofort auf den Weg, um der Sache nachzugehen.
Bei unserer Ankunft fanden wir ein sehr junges Kalb vor, ein Elefantenmädchen, das von Dorfbewohnern umringt war. Es war extrem klein und sichtlich in Not – überhitzt, erschöpft und äußerst verletzlich. Es schien, als sei es nur knapp dem Ertrinken entkommen. Möglicherweise war das Baby in den Fluss gefallen, mitgerissen worden und von seiner Herde getrennt worden. Von diesem Moment an war klar, dass wir alles tun mussten, um ihm zu helfen.

Mwayi (c) Wildlife Action Group
Mwayi (c) Wildlife Action Group

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Mukutan, Choka und Loldaiga ziehen nach Ithumba um

(übersetzt aus dem englischen Bericht des Sheldrick Wildlife Trusts; alle Bilder © Sheldrick Wildlife Trust)

Das Jahr 2025 startete beim Sheldrick Wildlife Trust (SWT) in Kenia mit einem besonderen Ereignis: Am 11. Januar 2025 zogen die großen Jungs im Waisenhaus, Mukutan, Choka und Loldaiga, in die Auswilderungsstation nach Ithumba um, wo sie den nächsten Schritt hin zu einem Leben in der Wildnis gehen werden.

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Die Rettung von Daba

(übersetzt aus dem englischen Bericht des Sheldrick Wildlife Trusts; alle Bilder © Sheldrick Wildlife Trust)

Daba ist ein sanftmütiges Wesen. Er findet sich langsam in sein neues Leben hinein und gewöhnt sich daran, dass er in Zukunft nie mehr allein sein muss. Ab und zu zeigen sich aber auch die ersten Anzeichen seiner frecheren Seiten. Und es ist zu vermuten, dass diese mit der Zeit immer mehr zum Vorschein kommen werden!

Dabas Geschichte beim Sheldrick Wildlife Trust (SWT) begann am Morgen des 30. September 2025. Die Hundestaffel von SWT und Kenya Wildlife Service (KWS) hielt gerade eine Traningseinheit auf dem Land der Galana Ranch ab, als sie ein kleines Elefantenkalb erspähten, das ganz allein umher irrte. Das Team beschattete es einige Stunden lang, in der Hoffnung, dass es seine Familie wiederfinden würde. Je mehr Zeit verstrich, desto hoffnungslos wurde allerdings die Lage: es gab keine anderen Elefanten in der Nähe, und der kleine Bulle war viel zu jung, um ganz allein unterwegs zu sein. Ein Kalb in diesem Alter überlebt für gewöhnlich nicht lange ohne Muttermilch und den Schutz seiner Herde.
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