Arthi ist ein ruhiger, selbstbewusster kleiner Elefantenbulle, der gerne sein eigenes Ding macht, aber auch mal mit ein paar netten Freunden zusammen ist. Nach seiner erfolgreichen Rettung waren gab es nicht nur ein, sondern gleich zwei gerettete Wildtiere zu feiern!
Die Geschichte der Rettung von Wamata begann wie viele andere auch: mit einem routinemäßigen Patrioullen-Flug. Der Pilot des Sheldrick Wildlife Trust (SWT) flog über den Fluss Tiva, als er ein winziges Elefantenkalb in der Nähe von Wamata, m Norden des Tsavo East Nationalparks erspähte. Es war ganz allein und machte einen hilflosen Eindruck, wie es versuchte, sich in dem Wäldchen am Fluss zu verstecken.
Im Dezember 2024 sind in Umani Springs zwei neue Babys von Ex-Waisen des Sheldrick Wildlife Trust (SWT) geboren worden: Lenny und Sulwe. Seitdem haben sie den Kibwezi-Wald im Sturm erobert! Der SWT hat diesen kleinen Film dazu veröffentlicht, der einen Einblick in die ersten drei Monate der zwei Wonneproppen gibt:
Wie bei Mwana, der Tochter von Murera und dem ersten Baby in Umani Springs, können die Keeper das Leben von Lenny und Sulwe vom ersten Moment an mit verfolgen. In den 22 Monaten, bevor sie geboren wurden, sahen sie, wie ihre Mütter Lima Lima und Sonje immer runder wurden. Lenny wurde ihnen dann nur wenige Stunden nach ihrer Geburt am 3. Dezember vorgestellt. Drei Wochen später kam dann — quasi als Weihnachtsgeschenk — die kleine Sulwe zur Welt. „Die Babys der Ex-Waisen in Umani Springs“ weiterlesen
„Sie hat noch eine sehr kleine Überlebenschance – sie atmet noch ganz leicht und hat noch etwas Puls.“ So klang die wenig hoffnungsvolle Einschätzung des Tierarztes, als er ein zusammengebrochenes Elefantenkalb in Laikipia untersuchte. Aber die Leute beim Sheldrick Wildlife Trust (SWT) in Kenia haben über die Jahre gelernt, dass es sich lohnt, jede noch so kleine Chance zu ergreifen, und so starteten sie eine Rettungsaktion.
Am 5. April 2023 wurden sie über das leblos scheinende Kalb informiert. Das kleine Mädchen war in einer Gegend, in der häufig Menschen mit ihren Nutztieren unterwegs sind und in der es eine lange Dürre gegeben hatte, liegengeblieben. Elefanten müssen in solch einer ausgetrockneten Umgebung immer auf der Suche nach Nahrung bleiben – und als sie zusammenbrach, blieb ihrer Herde nichts anderes übrig, als sie zurückzulassen.
Mageno ist ein bemerkenswerter kleiner Bulle. Obwohl er noch relativ jung ist, hat er schon eine schlimme Dürre hinter sich und ist schon so etwas wie ein großer Bruder für zwei kleine Elefantenmädchen geworden.
Seine Rettungsgeschichte begann am Morgen des 15. Juni 2022. Bei einer Routine-Patrouille von Wildlife Works im Taita-Gebiet, das im Übergang der Nationalparks Tsavo East und Tsavo West in Kenia liegt, erspähte Pilot Keith Hellyer ein zusammengebrochenes Elefantenbaby. Es sah erbärmlich aus, wie es ganz allein in der endlosen, ausgetrockneten Landschaft lag. Von der Luft aus waren weit und breit keine Herden in der Gegend zu sehen, es musste sich also um ein verlassenes Waisenkalb handeln.