Thuma Telegraph Mai 2026

(c) Wildlife Action Group

Das erste Quartal 2026 ist Vergangenheit, die Regenfälle hörten Ende April auf, und der Wald ist üppig und grün, und alle Bäche fließen wieder.


Die Geschichte von Mwayi

Im Januar 2026, wir waren gerade in der Stadt, erhielten wir einen unerwarteten Anruf aus einem Dorf nahe der nördlichen Grenze Thumas. Es wurde uns mitgeteilt, dass man an einem Fluss ein Elefantenbaby gefunden habe und dass man um unsere Hilfe bitte.. Zunächst waren wir uns nicht sicher, ob die Meldung echt war, machten uns aber sofort auf den Weg, um der Sache nachzugehen.
Bei unserer Ankunft fanden wir ein sehr junges Kalb vor, ein Elefantenmädchen, das von Dorfbewohnern umringt war. Es war extrem klein und sichtlich in Not – überhitzt, erschöpft und äußerst verletzlich. Es schien, als sei es nur knapp dem Ertrinken entkommen. Möglicherweise war das Baby in den Fluss gefallen, mitgerissen worden und von seiner Herde getrennt worden. Von diesem Moment an war klar, dass wir alles tun mussten, um ihm zu helfen.

Mwayi (c) Wildlife Action Group
Mwayi (c) Wildlife Action Group

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Mukutan, Choka und Loldaiga ziehen nach Ithumba um

(übersetzt aus dem englischen Bericht des Sheldrick Wildlife Trusts; alle Bilder © Sheldrick Wildlife Trust)

Das Jahr 2025 startete beim Sheldrick Wildlife Trust (SWT) in Kenia mit einem besonderen Ereignis: Am 11. Januar 2025 zogen die großen Jungs im Waisenhaus, Mukutan, Choka und Loldaiga, in die Auswilderungsstation nach Ithumba um, wo sie den nächsten Schritt hin zu einem Leben in der Wildnis gehen werden.

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Die Rettung von Daba

(übersetzt aus dem englischen Bericht des Sheldrick Wildlife Trusts; alle Bilder © Sheldrick Wildlife Trust)

Daba ist ein sanftmütiges Wesen. Er findet sich langsam in sein neues Leben hinein und gewöhnt sich daran, dass er in Zukunft nie mehr allein sein muss. Ab und zu zeigen sich aber auch die ersten Anzeichen seiner frecheren Seiten. Und es ist zu vermuten, dass diese mit der Zeit immer mehr zum Vorschein kommen werden!

Dabas Geschichte beim Sheldrick Wildlife Trust (SWT) begann am Morgen des 30. September 2025. Die Hundestaffel von SWT und Kenya Wildlife Service (KWS) hielt gerade eine Traningseinheit auf dem Land der Galana Ranch ab, als sie ein kleines Elefantenkalb erspähten, das ganz allein umher irrte. Das Team beschattete es einige Stunden lang, in der Hoffnung, dass es seine Familie wiederfinden würde. Je mehr Zeit verstrich, desto hoffnungslos wurde allerdings die Lage: es gab keine anderen Elefanten in der Nähe, und der kleine Bulle war viel zu jung, um ganz allein unterwegs zu sein. Ein Kalb in diesem Alter überlebt für gewöhnlich nicht lange ohne Muttermilch und den Schutz seiner Herde.
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Neuzugang im Patenschafts-Programm „Wamata“

(übersetzt aus dem englischen Bericht des Sheldrick Wildlife Trust; alle Bilder © Sheldrick Wildlife Trust)

Die Geschichte der Rettung von Wamata begann wie viele andere auch: mit einem routinemäßigen Patrioullen-Flug. Der Pilot des Sheldrick Wildlife Trust (SWT) flog über den Fluss Tiva, als er ein winziges Elefantenkalb in der Nähe von Wamata, m Norden des Tsavo East Nationalparks  erspähte. Es war ganz allein und machte einen hilflosen Eindruck, wie es versuchte, sich in dem Wäldchen am Fluss zu verstecken.


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