Neues von Elefantenmädchen Molly

Die letzten Wochen mit Molly waren ein Wechselbad der Gefühle, in einem Moment sah es so aus als ginge es ihr besser, im nächsten Moment ist sie zusammengebrochen. Es wird vermutet, dass sich Molly’s Schädelhirntrauma verschlimmert und zu einer Hirnhautentzündung entwickelt hatte. Zum Glück ist das Schlimmste überstanden und es geht ihr wieder besser.

 

Das Elefantenwaisenhaus von Simbabwe verfolgt immer einen ganzheitlichen Ansatz bei der Behandlung ihrer Elefantenwaisen. Es werden nicht nur alle wichtigen veterinärmedizinischen Aspekte berücksichtigt sondern auch die psychologische Seite, denn die emotionalen Faktoren spielen eine unglaublich wichtige Rolle im Heilungsprozess. Die Methoden des Elefantenwaisenhauses von Simbabwe beinhalten eine Vielzahl von Behandlungstherapien und noch nie zuvor wurden so viele Behandlungsmöglichkeiten versucht, wie bei Molly. Das zahlt sich aus. Momentan zeigt Molly eine enorme Stärke und es scheint, dass es wieder bergauf geht. Einst war Molly ein bewusstloses Elefantenkalb, das unfähig war, selbstständig zu laufen, das seine Umwelt nicht wahrnehmen konnte und nicht in der Lage war, richtig Nahrung aufzunehmen. Aber Molly hat einen starken Überlebenswillen. Wenn Molly Infusionen benötigt, die ihr durch eine Ohr-Vene verabreicht werden, hält sie ganz tapfer still. Allen Widrigkeiten zum Trotz kann Molly mittlerweile wieder geradeaus laufen, sie benutzt ihren kleinen Rüssel und kann wieder feste Nahrung kauen.

 

Immer an Molly’s Seite ist ein Team von Pflegern, das sich seit 6 Monaten rund um die Uhr aufopferungsvoll um alle ihre Bedürfnisse kümmert. Auch Sizi, ihre „Seelenschwester“, verbringt jeden Tag sehr viel Zeit mit ihr. Langsam aber sicher gewinnt Molly an Kraft und Selbstvertrauen und sobald sie kräftig genug ist, wird sie wieder mit der restlichen Herde vereint.

Molly und Sizi
Molly bekommt rund um die Uhr Betreuung
Molly geht es von Tag zu Tag besser
Molly mit der Elefantenherde im Waisenhaus von Simbabwe

Die Waisen im Februar

Monatsbericht für die Nursery-Gruppe: Februar 2018

 

Unsere Besucher sind immer wieder beeindruckt davon, daß die Keeper wirklich alle ihre Schützlinge unterscheiden können. Aber sie verbringen nun mal auch Tag und Nacht mit ihnen und kennen sie daher in- und auswendig. Und damit meinen wir nicht nur die kleinen und großen körperlichen Unterschiede, sondern die charakterliche Vielfalt in der Herde! Die Keeper sagen immer, es sei genauso wie bei ihren zweibeinigen Kindern, alle sind verschieden. „Die Waisen im Februar“ weiterlesen

ATE News: Dezember 2017 bis Januar 2018

News vom Amboseli-Trust-for-Elephants – die Monate Dezember 2017 und Januar 2018:

 

Im November war die schreckliche, acht Monate anhaltende Dürre des Jahres 2017 endlich zu Ende gegangen und durch die langersehnte Regenzeit abgelöst worden! Diese setzte sich im Dezember mit ergiebigen Niederschlägen fort, welche in kürzester Zeit eine beeindruckende Regeneration der Pflanzenwelt zur Folge hatten. Für unzählige Tiere bedeutete dies die Rettung aus einer Zeit der schlimmsten Entbehrungen.

 

Die Amboseli-Elefanten haben eine schlimme Dürre überstanden.

Noch ist das ATE-Team damit beschäftigt festzustellen, welche und wie viele Opfer die Dürre gefordert hatte. Aber wenigstens ist bereits sicher, dass die furchtbaren Ausmaße des Jahres 2009 nicht erreicht wurden. Damals starben in Amboseli ungefähr 400 Elefanten als Folge der extremen Trockenheit. Dieses Jahr waren es vermutlich zwischen 50 und 60 Tiere — vorwiegend- ältere Individuen und Kälber. Aber auch eine noch relativ junge Leitkuh, die 49 Jahre alte Amelia von den AA’s, erlag den äußerst schweren Bedingungen. „ATE News: Dezember 2017 bis Januar 2018“ weiterlesen

MAPP-Ermittler wieder erfolgreich

Henry, der Ermittler von MAPP, konnte wieder in Zusammenarbeit mit der Polizei-Behörde einen erfolgreichen Schlag gegen die Elfenbein-Wilderer landen.

 

17. Februar 2018

Auszug aus dem Protokoll:

 

  • 13.27 Uhr-  –  – “Drei 3 Angeklagte und ein Paar Stoßzähne aufgespürt. Eine Gruppe Gehilfen der Wilderer verletzt. Sind auf dem Weg nach Kadoma mit den Angeklagten.“
  • 13.42 Uhr-  –  –  “Ich habe gerade von einem Informanten den Tip erhalten nach Chitekete zu fahren. Wir haben zuverlässige Info über den Aufenthaltsort von Jabulani Ndengeza, der nun seit 4 Jahren auf der Fahndungsliste steht.“