Enkikwe wird von Löwen übel mitgespielt!

Am 1. Februar 2018 gegen 10 Uhr rief ein besorgter Benjamin, Chef-Keeper der DSWT-Auswilderungsstation in Ithumba, bei Angela Sheldrick an; er berichtete, dass Enkikwe auf ein paar Löwen getroffen war, die ihm übel mitgespielt hatten! Enkikwe ist einer der Gruppe von Waisen, die in letzter Zeit – angeführt von Laragai – häufiger ihre eigenen Wege gegangen waren, wie es für die Waisen ihres Alters nicht unüblich ist. Die jetzt fünf Jahre alte Laragai hat sich angewöhnt, nachts ihr Gehegetor zu öffnen, in dem außer ihr noch Kithaka, Barsilinga, Lemoyian und Garzi schlafen. Als im Dezember sechs neue Waisen aus Nairobi kamen, schlossen sich Boromoko, Sirimon, Sokotei, Enkikwe, Siangiki und Olsekki der abtrünnigen Gruppe um Laragai an. Manchmal bleiben sie über Nacht draußen, gehen weiter in den Busch hinaus, entfernen sich ein ganzes Stück von den anderen Waisen und den Keepern und gehen auch gelegentlich mit den Ex-Waisen auf Wanderschaft. Diese elf Freunde kennen sich noch gut aus ihrer Zeit im Waisenhaus in Nairobi, und vor allem Enkikwe und Siangiki sind beste Freunde und geradezu unzertrennlich.

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Weniger Konflikte zwischen Menschen und Wildtieren dank Peilsender

Gemeinsam mit unseren Partnern des Lilongwe Wildlife Trust und African Parks haben wir heute einen Elefantenbullen mit einem Satellitenhalsband markiert. So können wir den Bullen in Zukunft hoffentlich rechtzeitig davon abhalten, das Waldreservat zu verlassen, und im Dorf die Felder leer zu fressen. Wir danken unseren Geldgebern Rettet die Elefanten Afrikas e.V., Georg Kloeble und der Wildlife Action Group International sowie Dr. Amanda Lee Salb, Brad Reid und natürlich unseren WAG-Scouts und Reto für die gute Arbeit!

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MAPP in 2017 erfolgreich gegen Wilderei

 

Auch im Jahr 2017 waren die Bemühungen und Investigationen vom Matusadona Anti-Poaching Projekt (MAPP) sehr erfolgreich. In Zusammenarbeit mit der Polizeibehörde und der Zimbabwe Parks and Wildlife Management Authority (Wildtierbehörde ZPWMA) konnten folgende Erfolge zusammen erzielt werden:

 

  • 56 Wilderer verhaftet, 2 getötet, 1 verletzt
  • 130kg Elfenbein beschlagnahmt
  • 800gr Zyanid (zum Vergiften von Wasserquellen) beschlagnahmt
  • 63 Jahre und 1 Monat gesamte Gefängnis-Strafen für die Wilderer
  • 9 Gewehre konfisziert

 

 

Und auch das Jahr 2018 hat erfolgreich angefangen:

 

19. Januar 2018

Hier ein Auszug aus dem Protokoll:

 

  • 08.54 Uhr-  –  “Wir bereiten uns auf eine Festnahme eines Elfenbeinhändlers vor,
    der Kontakt soll in den nächsten 5 Stunden stattfinden“
  • 12.41 Uhr-  –  – “Habt ihr eine Waage, um das Gewicht von Elfenbeinschnitzereien zu bestimmen“
  • 14.35 Uhr-  –  – “Wir haben die Täter gestellt. Fünf Stücke Elfenbein-Schnitzereien sichergestellt“

     

 

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Die Waisen im Dezember

Monatsbericht für die Nursery-Gruppe: Dezember 2017

 

Anfang des Monats lebten sage und schreibe 36 Elefantenwaisen in der Nursery, so daß es an der Zeit war, einige der älteren Waisen nach Ithumba umzusiedeln. Mit ihren drei Jahren waren jetzt Rapa, Pare, Maramoja, Sapalan und Namalok an der Reihe, diesen nächsten Schritt in Richtung Auswilderung zu machen. Da es in dieser Saison genug Regen in Ithumba gegeben hatte, war jetzt die perfekte Zeit dafür, denn es gab jede Menge Grünfutter und Wasser. Kauro war inzwischen wieder komplett genesen und sollte ebenfalls wieder zurück gebracht werden. Er war also der sechste Elefant, der an den Lkw gewöhnt werden mußte, aber diese Eingewöhnungsphase verlief dieses Mal komplett reibungslos. An manchen Tagen wollten die Waisen nach ihrer Milchmahlzeit sogar im Anhänger bleiben, so gemütlich fanden sie ihn offenbar!

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