Dienstag, 2. Februar 2021
Am Baobab-Wasserloch kam eine wilde Herde zu Besuch, und Tundani, Murit und Rorogoi gingen ihr entgegen, um sie zu begrüßen. An der Tränke trafen die wilden Elefanten auf die Waisenbüffel Ivia und Cheza, die gerade Wasser soffen; sie wollten die beiden verscheuchen, aber sie ließen sich nicht einschüchtern. Also begnügte sich die wilde Herde damit, sich das Wasser mit den beiden zu teilen. Als die Waisen fertig gebadet hatten, gingen sie wieder grasen und überließen das Wasserloch den wilden Elefanten.
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 02.02.2021
Dienstag, 2. Februar 2021
Am Morgen warteten Mutara und ihre Gruppe auf die Waisen und stürzten sich wie gewohnt gleich auf Dololo. Diesmal schafften Suguta und Sities es fast, mit ihm durchzubrennen. Die Keeper konnten ihn aber gerade noch rechtzeitig zurückholen, auch wenn er nicht besonders begeistert war – es scheint ihm bei den älteren Mädchen gut zu gefallen! Er ist aber noch zu jung, um sich den Ex-Waisen anzuschließen. Im Busch trafen die Waisen auf Kilaguni, der allein unterwegs war, und mit dem sie kurz plauderten. Namalok, der vor zwei Wochen mit den Ex-Waisen mitgegangen war, schloss sich heute der Waisenherde an und graste den ganzen Vormittag mit ihr. Als es Zeit für das Mittagsschlammbad wurde, verabschiedete er sich wieder.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 02.02.2021
Dienstag, 2. Februar 2021
Während die Waisen im Wald grasten, bekam die Warzenschweinfamilie, die auf dem Gelände des Waisenhauses wohnt, Schwierigkeiten mit einem älteren männlichen Warzenschwein. Die Waisen fühlen sich manchmal sehr verbunden mit ihren Warzenschweinfreunden, und so versuchten sie, sie vor dem Eindringling zu beschützen! Nabulu, Kiombo, Maktao und Mukkoka gingen dazwischen, und während Maktao den Unruhestifter in eine Richtung davon jagte, passten Nabulu, Kiombo und Mukkoka auf, dass er nicht aus einer anderen Richtung zurückkam. Nabulu lief ihm dann noch ein Stück hinterher, um sicherzugehen, dass er verschwunden war, und danach kamen die Elefanten zurück und tobten begeistert herum, um ihren Sieg zu feiern! Ihre einheimischen Warzenschweinfreunde hatten wieder ihre Ruhe und konnten sich ganz auf die Futtersuche konzentrieren.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 02.02.2021
Dienstag, 2. Februar 2021
Die Waisen kamen am Morgen gut gelaunt heraus und versammelten sich vor Ramas Gehege, um dem Neuling Hallo zu sagen. Einige von ihnen nutzten die Gelegenheit auch gleich, um etwas von seinem Grün zu stehlen! Ziwadi kümmerte sich nicht weiter um das alles, sondern ging ihre übliche Runde – vorbei an allen Wassertonnen. Naboishu ärgerte Olorien, Naleku und Roho und wurde daher gleich von Maisha weg geschickt, während die anderen sich über Ramas Futter hermachten. Bevor sie ihm alles weg fressen konnten, fingen die Keeper an, sie hinaus in den Wald zu bringen. Bondeni spielte noch ein wenig mit Rama durch die Holzpfosten der Gehegewand hindurch, und als die Keeper ihn riefen, kam er fröhlich hinterher gerannt.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 01.02.2021
Montag, 1. Februar 2021
Es war noch dunkel, als die Keeper den Waisen ihre morgendliche Milch gaben, und sie konnten nicht viel sehen, aber Lima Lima bemerkte, dass sich außerhalb der Auswilderungsstation etwas im Busch bewegte. Zusammen mit Quanza ging sie an den Zaun, und die beiden hoben die Rüssel, um zu sehen, ob es vielleicht die Auswilderer waren. Es kam aber ein wilder Bulle zum Vorschein, der sehr freundlich zu sein schien. Als Murera zum Tor hinaus ging, zog er sich allerdings etwas zurück. Mwashoti als nun ältester Bulle unter den Waisen, fühlte sich offenbar für die Herde verantwortlich und lief mit aufgestellten Ohren auf ihn zu, um ihn weg zu scheuchen. Der wilde Elefant ließ sich aber nicht beeindrucken, sodass Mwashoti nichts übrigblieb, als wieder zurück zu kommen. Möglicherweise war der Bulle einer der wilden Freunde der nun unabhängigen Waisen, denn er schien sehr interessiert an der Waisenherde. Sie trafen ihn auf dem Heimweg am Nachmittag noch einmal, als sie an einem Schlammloch vorbei kamen, in dem er begeistert badete und sich mit Schlamm bedeckte.

