Sonntag, 31. Januar 2021
Am Morgen versteckte sich die Sonne hinter dicken Wolken und es wehte ein kühler Wind, als die Waisen aus den Gehegen kamen. Tagwa, Sagala und Tamiyoi führten die Herde hinaus in den Busch, und gegen Mittag war es dann immerhin so warm, dass sie ein kurzes Schlammbad nahmen.
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 31.01.2021
Sonntag, 31. Januar 2021
Die Waisen gingen am Morgen zum Kone-See, wo Mutara und ihre Freunde ein Bad im kalten Wasser nahmen. Die Waisen trauten sich aber nicht hinein, obwohl die Ex-Waisen sie zu überzeugen versuchten. Kurz nach der Mittagsfütterung kamen dann die älteren Ex-Waisen zum Schlammloch, in Begleitung einiger wilder Bullen. Naseku, Roi, Maramoja, Malkia und Oltaiyoni stürzten sich gleich auf die Babys, um mit ihnen zu spielen, und die Keeper hatten es nicht leicht, bei all dem Trubel den Überblick über ihre Schützlinge zu behalten. Schließlich schafften es die Ex-Waisen, mit Jotto, Enkikwe, Oltaiyoni und Ambo zu verschwinden; die Keeper bekamen keine Gelegenheit, die Waisen zurück zu holen, denn einer der Bullen war in Musth, und es war zu gefährlich für sie, ihm zu nahe zu kommen. Zum Glück kam die Herde dann gegen 16 Uhr an der Auswilderungsstation vorbei, um Wasser zu saufen, und die Ex-Waisen setzten die vier Ausreißer dort ab. Oltaiyoni hatte gut auf Ambo aufgepasst – sie weiß vermutlich, dass er ohne nachzudenken seinen älteren Freunden folgen würde, wohin auch immer sie gingen.
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 31.01.2021
Sonntag, 31. Januar 2021
Heute tauchte Ex-Waise Rapsu, der zuletzt im Oktober da gewesen war, an der Auswilderungsstation auf. Er hatte sich einen Stoßzahn abgebrochen, aber es war nicht klar, wie das passiert war. Wilde Elefanten brechen häufig ihre Stoßzähne ab, manchmal beim Graben im Boden oder auch in einer heftigen Rangelei mit anderen Bullen.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 31.01.2021
Sonntag, 31. Januar 2021
Am Nachmittag gönnten sich die Waisen ein schönes Staubbad, animiert von Maisha und Maktao oben auf dem Erdhügel. Maktao versuchte immer wieder, auf Maishas Rücken zu klettern, und dann auch auf Kiombo und Mukkoka. Schließlich verwickelte Kiombo ihn in einen Ringkampf, während die anderen sich begeistert auf der Erde herumrollten.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 31.01.2021
Sonntag, 31. Januar 2021
Seit ein paar Tagen ist Kiasa wieder umgänglicher und hat aufgehört, die anderen Waisen bei der Milchfütterung zu nerven. Sie widmet sich auch fleißig ihren Aufgaben als Mini-Leitkuh und passt prima auf die kleineren Waisen Kinyei, Kindani, Bondeni, Olorien und Ziwadi auf. Heute Morgen wartete sie geduldig auf sie alle, auch wenn Ziwadi erst noch ihre übliche morgendliche Tour an allen Wassertonnen vorbei beenden musste!

