Waisenblogs-Beitrag Nursery, 10.06.2021

Donnerstag, 10. Juni 2021
Bondeni war nach der Mittagsfütterung ziemlich übermütig. Kaum hatte er seine Milch getrunken, flitzte er zu dem Gummireifen, der am Schlammloch zum Spielen bereitliegt, und trat ihn mit dem Fuß in der Gegend herum. Als ihn das langweilte, wandte er sich den Wassertonnen zu. Er versuchte, eine davon umzustoßen, aber sie war zu schwer, sodass er bald frustriert aufgab. Danach begann er, auf die Keeper los zu rennen. Er ließ sie nicht in Ruhe, sodass sie ihn schließlich weg schicken mussten in die Ecke, in der schon Naboishu stand; dieser hatte vorher einige der kleinen Mädchen herumgeschubst und war ebenfalls schon verwarnt worden. So bummelten die beiden ein wenig zusammen herum, bis die Herde schließlich wieder in den Wald zurück ging.

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 10.06.2021

Donnerstag, 10. Juni 2021
Die Waisen machten sich heute zum Grasen im Kone-Gebiet breit. Der See ist in der Trockenzeit schon sehr geschrumpft und ist inzwischen nur noch ein großes Schlammloch. Mapia wälzte sich genüsslich darin herum, bis Jotto dazukam und ihn hinaus schob. Das passt Mapia allerdings gar nicht, und er startete eine längere Rangelei. Nach einer ganzen Weile gab Jotto schließlich klein bei und ging mit Pare spielen. Diesmal unterbrach Rapa die beiden und kletterte dann auf Jotto, was zu einem neuen Gerangel führte! Aber auch gegen Rapa kam Jotto nicht an, und so zog er sich schließlich zum Grasen zurück.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 09.06.2021

Mittwoch, 9. Juni 2021
Heute tauchte ein neuer Besucher bei der Waisenherde auf, ein junger Bulle. Kiombo und Maktao fanden das sehr interessant und dachten offenbar, dass er zu den Auswilderern gehörte. Kiombo rannte ihm entgegen, denn auch Murera ging auf ihn zu. Die Keeper riefen sie aber zurück, da sie den Bullen noch nicht kannten und nicht wussten, wie er sich verhalten würde. Kiombo kam brav zurück, aber Murera ließ sich nicht beirren: sie ging entschlossen auf ihn zu und verschwand nach einer Weile mit ihm im Wald. Auch Zongoloni versuchte offenbar, Murera zurück zu holen, aber diese war offenbar sehr zufrieden mit ihrem Begleiter. Erst als es am Abend zurück zu den Stallungen ging, tauchte sie wieder auf! Die anderen waren schon in ihren Gehegen, als sie sich mit ihrem neuen Freund der Auswilderungsstation näherte. Er wollte sie offenbar überreden, mit in den Wald zu kommen, und ein paar Minuten lang schien Murera unentschlossen, was sie tun sollte. Dann sah sie aber Kiasa und ließ den Bullen stehen, um ins Gehege zu eilen und ihre kleine Freundin zu umrüsseln. Ein paar Minuten später tauchten Faraja und Ziwa auf und scheuchten den wilden Bullen, der immer noch außerhalb des Zauns wartete, erst einmal davon.

Waisenblogs-Beitrag Voi, 09.06.2021

Mittwoch, 9. Juni 2021
Am Morgen nahmen die Waisen hintereinander ihre Staubbäder; auch Mudanda war mit dabei und staubte sich ausgiebig ein. Mbegu und Arruba beratschlagten sich, genauso wie Tagwa und Ngilai, die zuvor hinter dem Staubbad aufeinander herumgeklettert waren. Ndotto kratzte sich inzwischen eifrig an einem Felsen. Nachdem alle Staubbad- und Kratz-Aktivitäten beendet waren, brach die Waisenherde schließlich auf zum Grasen hinaus in den Busch.

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 09.06.2021

Mittwoch, 9. Juni 2021
Am Abend kamen Barsilinga, Tusuja, Olsekki, Siangiki und Enkikwe vor allen anderen zurück zu den Stallungen. Sie waren früh dran und hatten offenbar gehofft, dass sie sich schon einmal in Ruhe über die Luzernenheupellets würden hermachen können! Die Keeper ließen sie aber erst herein, als der Rest der Waisenherde auch nach Hause kam, damit alle etwas ab bekamen.