Freitag, 13. November 2020
Als die Waisen heute durch den Wald gingen, schrien zwei Pavian-Babys lauthals in den Baumwipfeln, was Enkesha und Luggard einen ordentlichen Schrecken einjagte. Murera und Lima Lima wussten beide nicht so recht, was los war, aber Mwashoti kam zu Hilfe geeilt und trompetete in Richtung der Babys und schwenkte seinen großen Kopf, um sie einzuschüchtern. Die Pavian-Mütter hatten inzwischen mitbekommen, dass ihre Babys schrien; sie kamen, um sie in Sicherheit zu bringen, und bellten dabei Mwashoti an. Er drohte auch ihnen, aber sie sammelten nur schnell ihren Nachwuchs ein und machten sich dann durch die Bäume davon, zurück zu ihrer Gruppe.
Waisenblogs-Beitrag Voi, 13.11.2020
Freitag, 13. November 2020
Als sich die Waisen am Morgen zur Milchfütterung versammelt hatten, stritten sich Pika Pika und Emoli um ihre Flaschen. Sie konnten sich einfach nicht einigen, bis die anderen schon fertig getrunken hatten und zu den Luzernenheupellets weitergingen. Danach wurde noch ein wenig auf den Erdhaufen gespielt, obwohl es nieselte.
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 13.11.2020
Freitag, 13. November 2020
Draußen im Busch waren die Waisen heute sehr aktiv und verspielt. Barsilinga und Ukame machten die Rüssel lang, um an leckere Blätter hoch oben an einem Baum heranzukommen, während Malima sich den Rüssel an einem Felsen kratzte. Enkikwe und Namalok rangelten fleißig miteinander. Sattao rollte sich auf dem Boden herum, und Musiara nutzte die Gelegenheit, um sich an ihm zu schuffeln. Karisa und Mundusi trugen abseits der anderen ein Kräftemessen aus. Am Nachmittag war es dann sehr warum, und die meisten der Waisen versteckten sich im Schatten der Bäume. Mapia führte am Abend die Herde zurück zu den Stallungen.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 13.11.2020
Freitag, 13. November 2020
Maisha bewies heute wieder einmal, was für eine exzellente Mini-Matriarchin sie ist. Nach dem vielen Regen der letzten Tage gibt es nun im Wald jede Menge kleiner Schlammlöcher, und die Waisen planschen in einer Tour im Matsch herum – besonders die Spielkinder wie Bondeni! Er wälzte sich heute so wild im Schlamm, dass er in einem Loch steckenblieb und anfing um Hilfe zu rufen. Maktao kam als erster angerannt, gefolgt von Larro und Kiasa. Die drei schafften es aber nicht, ihn mit den Rüsseln aus dem Matsch zu ziehen. Maisha nahm sich der Sache an, und die anderen machten Platz für sie. Es war beeindruckend zu sehen, wie sie Bondeni langsam mit dem Fuß schob und gleichzeitig mit dem Rüssel anhob, und ihn so vorsichtig aus dem Schlammloch heraus bugsierte. Sie schaffte es komplett ohne Hilfe der Keeper! Als Bondeni draußen war, knuddelte sie ihn noch ein wenig und ließ ihn dann losrennen, damit er weiter spielen konnte. Erfahrungen wie diese werden ihr sehr zugute kommen, wenn sie einmal in der Wildnis lebt und sich ähnlichen Situationen gegenüber sieht.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 12.11.2020
Donnerstag, 12. November 2020
Heute bekam Shukuru kurz die Gelegenheit, auf Luggard aufzupassen, als Murera und Lima Lima gerade beide schlammbadeten. Shukuru machte sich gut als Kindermädchen und tätschelte den kleinen Bullen liebevoll. Als Murera und Lima Lima wieder herauskamen, wurde Luggard wieder zurückgegeben, und Shukuru wandte sich wieder dem Grasen zu. Quanza hatte schon auf sie gewartet, und sie machten sich zusammen wieder ans Futtern. Enkesha folgte Shukuru, und nach kurzer Zeit hielt diese plötzlich an, und beide machten kehrt und kamen zu den Keepern zurück gerannt. Die Keeper gingen nachsehen und erspähten eine große Büffelherde, die sich im Gebüsch breit gemacht hatte und vor der Shukuru wohlweislich den Rückzug angetreten hatte.

