Waisenblogs-Beitrag Voi, 12.11.2020

Donnerstag, 12. November 2020
Tahri und Godoma kamen am Morgen als erste zu den Milchflaschen gesprintet, und sie hatten in Nullkommanichts ihre Flaschen geleert – noch bevor die anderen, die mit ihnen im Gehege übernachten, es zur Fütterung geschafft hatten! Dann schlossen sie sich Kenia und ihren älteren Freunden an, die sich schon die Luzernenheupellets schmecken ließen.

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 12.11.2020

Donnerstag, 12. November 2020
Tusuja und Rapa hatten beim Grasen draußen im Busch einen kleinen Ringkampf, genauso wie Enkikwe und Namalok. Dieser verwickelte sich direkt nach dem Schlammbad noch einmal in ein Kräftemessen mit Mundusi. Ansonsten wurde fleißig gegrast, jetzt wo es mit dem beginnenden Regen wieder langsam grünt und sprießt.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 12.11.2020

Donnerstag, 12. November 2020
Jeder der kleinen Waisenelefanten hat seine eigene Persönlichkeit, und das gilt natürlich auch für die neueren Zugänge Bondeni, Kindani und Kinyei. Bondeni ist ein lustiger kleiner Bulle, der jederzeit zum spielen zu haben ist, und alle anderen in der Herde haben ihn gern. Kinyei dagegen ist sehr still und zurückhaltend; genau wie Ziwadi lässt sie sich gern Zeit und macht alles in Ruhe. Heute war sie aber offenbar in Spiellaune und verwickelte Naleku und Bondeni, mit denen sie den ganzen Tag verbrachte, in kleine Ringkämpfe. Kindani ist auch eine fröhliche kleine Kuh, aber doch anders als Bondeni. Sie ist sehr selbstsicher, lässt sich nicht herumschubsen und weiß, was sie will! Manchmal weigert sie sich partout, mit der Herde mit zu kommen. Heute ging sie in die entgegengesetzte Richtung und graste ein paar Hundert Meter entfernt für sich allein. Die Keeper gaben sich alle Mühe, sie im Auge zu behalten, was nicht leicht ist, denn sie ist noch so klein, dass sie leicht im Gebüsch verschwindet! Nach einer Weile kam sie wieder zurück und graste bei den anderen weiter.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 11.11.2020

Mittwoch, 11. November 2020
Es ist jetzt schon eine Weile her, seit Zongoloni, Ziwa, Faraja und Jasiri zuletzt aufgetaucht sind. Bei den ausgiebigen Regenfällen der letzten Tage sind diese vier halb-unabhängigen Waisen vermutlich jetzt mit ihren wilden Freunden in der Nähe oder sogar in den Chyulu-Bergen unterwegs. Grün und Wasser gibt es jedenfalls jetzt überall genug. Alamaya und Ngasha dagegen haben sich angewöhnt, bei Tagesanbruch an den Stallungen zu erscheinen. Dort warten sie darauf, dass die Waisen ihre Milch trinken, futtern mit ihnen zusammen Luzernenheu und kommen dann mit hinaus in den Busch. Murera und Sonje freuen sich, die Jungs wieder dabei zu haben. Lima Lima ist nicht so begeistert, denn die übermütigen Jungs fangen manchmal an, auf ihr herum zu klettern. Murera und Sonje haben aber deswegen schon ein paarmal heftig mit ihnen geschimpft, und sie halten sich nun ein wenig zurück.

Waisenblogs-Beitrag Voi, 11.11.2020

Mittwoch, 11. November 2020
Am späten Nachmittag führte Mashariki die Waisenherde zu einem Schlammloch, an dem sie bisher noch nicht waren. Hier hatten sie jede Menge Spaß im Matsch. Murit rollte sich am Rand hin und her, nachdem er sich erst einmal von Kopf bis Fuß voll gespritzt hatte. Mbegu und Tagwa tummelten sich zusammen im Schlammloch, und Rorogoi spielte auf der anderen Seite am Rand. Ndotto kam mit Verspätung an, und kaum hatte er sich mit dem schlammigen Wasser geduscht, machten sich die anderen auch schon wieder auf den Weg zurück zur Auswilderungsstation.