Freitag, 18. September 2020
Am Morgen wimmelte es an den Stallungen wieder von Elefanten, wilden wie Ex-Waisen. Sie wissen, dass sie jetzt in der Trockenzeit hier Wasser finden. Der Wasser-Transporter hatte allerdings einige Mühe, zwischen ihnen hindurch an die Tränke heranzukommen. Lapa und Lili spielten miteinander und versuchten dann, ein wildes Baby zu verscheuchen, das sich am Felsen neben den Stallungen kratzte. Die Waisen gingen nach der morgendlichen Milchfütterung gleich hinaus in den Busch, da vor der Auswilderungsstation kaum Platz war. Orwa und Bomani begleiteten sie heute und grasten mit ihnen zusammen.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 18.09.2020
Freitag, 18. September 2020
Heute beschlossen Maktao, Kiombo und Mukkoka, ihre eigene kleine Gruppe zu bilden und grasten weit abseits der anderen Waisen tief im Wald. Pünktlich zur 9-Uhr-Fütterung erschienen sie aber wieder auf der Bildfläche, angeführt von Mukkoka, der sehr genau weiß, wann es Milch gibt! Auch heute wollte er wieder der erste bei der Fütterung sein und machte entsprechend Lärm, als es losging. Auch Naboishu kam wie üblich laut bellend zu seiner Milchflasche gerannt. Er hat inzwischen von den Keepern den Spitznamen „Makelele“ bekommen, was auf Suaheli soviel bedeutet wie „lärmen“.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 17.09.2020
Donnerstag, 17. September 2020
Im Kibwezi-Wald war Morgen das Trompeten von wilden Elefanten zu hören, und als die Keeper in deren Nähe kamen, sahen sie, dass die auswildernden Waisen bei der Gruppe dabei waren. Zongoloni, Ziwa, Alamaya, Jasiri, Faraja und Ngasha hatten offenbar die wilde Herde begleitet. Nach der Mittagsfütterung tauchten sie dann auch am Schlammloch auf und brachten zwei der wilden Bullen mit. Diese waren sehr freundlich, hielten aber trotzdem Abstand zu den Keepern. Sie soffen etwas Wasser und schienen zu überlegen, ob sie sich den Waisen beim Schlammbad anschließen sollten. Dann überlegten sie es sich aber anders und gingen zurück in den Wald zu ihrer Herde.
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 17.09.2020
Donnerstag, 17. September 2020
Die Ex-Waisen um Loijuk, Sunyei, Kinna und Lenana mit ihren Babys sowie einige wilde Bullen waren heute schon am Schlammloch, als die Waisen, begleitet von Mutaras Herde, zur Mittagsfütterung ankamen. Baby Lili kratzte sich am Baum neben dem Schlammloch, und Kibo, Melia und Kainuk spielten auf den Erdhaufen. Einige der Waisen trauten sich zu den wilden Bullen an der Tränke, bevor sie wieder grasen gingen. Am Abend kam Kinnas Herde noch einmal zur Auswilderungsstation, und Kama spielte und schwamm in der Tränkte herum! Sie schaffte es danach sogar, alleine wieder heraus zu klettern.
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 17.09.2020
Donnerstag, 17. September 2020
Nachdem die Waisen am Morgen herausgekommen waren, kratzten sich Mundusi und Rapa im Takt ihre Rüssel an einem Felsen. Dololo wurde von Turkwel und Mteto in Empfang genommen, und die beiden eskortierten den kleinen Jungen hinaus in den Busch. Dort konzetrierten sich die meisten Waisen aufs Grasen, nur Naseku plauderte lieber mit Jotto.

