Waisenblogs-Beitrag Voi, 14.08.2020

Freitag, 14. August 2020
Die Stimmung unter den Waisen war am Morgen ziemlich trüb, und sie waren sehr aufmerksam, was um sie herum so passierte. Sie schienen etwas gedankenverloren ihr Luzernenheu zu fressen und spielten auch kaum – lediglich Murit und Godoma verwickelten sich in einen kleinen Ringkampf, und Pika Pika schuffelte sich den Bauch an einem Felsen. Als sie hinaus in den Busch gingen, trauten sie sich nicht weit weg, sondern grasten direkt oberhalb der Gebäude des KWS. Nur 300 Meter von der Auswilderungsstation entfernt war schon wieder ein Löwenmännchen gesichtet worden! Am Mittag kamen sie zur Milchfütterung wieder zu den Stallungen, und beim Staub- und Schlammbad schauten ihnen Kenia und ihre Freunde nachdenklich zu. Am Nachmittag wurde weiter in der Nähe gegrast, und am Abend kam Kenias Herde auch wieder mit zurück zu den Stallungen, wo sie in Sicherheit waren.

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 14.08.2020

Freitag, 14. August 2020
Kurz vor der Mittagsfütterung schlenderte eine wilder Bulle am Schlammloch entlang und ging an den Milchflaschen vorbei, die schon für die Waisen bereit standen. Er schnüffelte mit dem Rüssel daran und wunderte sich wohl, wofür diese seltsame Kiste gut sein sollte! Nachdem die Milchfütterung dann über die Bühne gegangen war, verwickelten sich Mteto und Ndiwa in ein kleines Kräftemessen, während Kanjoro und Kilaguni sich gleich in den Matsch zum Baden begaben. Die anderen staubbadeten nur und hatten dafür am Nachmittag am Wegesrand ein kleines Schlammbad, bevor Esampu die Herde auf dem Weg zurück zu den Stallungen anführte.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 14.08.2020

Freitag, 14. August 2020
Maisha war den ganzen Morgen damit beschäftigt, sich um Naleku, Olorien und Roho zu kümmern. Sie scharwenzelte beim Grasen um die drei Babys herum und gab acht, dass sie alle glücklich und zufrieden waren. Roho wich natürlich nicht von ihrer Seite!

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 14.08.2020

Freitag, 14. August 2020
Die Waisen waren am Morgen guter Laune, als sie herauskamen, ganz besonders Larro und Maktao. Die beiden sprangen begeistert herum, als sie in den Wald kamen, und jagten sich gegenseitig hinterher. Schließlich begannen sie auch noch einen Ringkampf. Da Maktao größer ist als Larro, geht er dabei etwas vorsichtiger zu Werke als bei Kiombo oder Mukkoka, die beide größer und kräftiger sind. Nach ein paar Minuten kam allerdings Nabulu und unterbrach das Spiel. Sie war heute offenbar sehr darauf aus, Zeit mit Larro zu verbringen, und auch Larro graste dann gern zusammen mit Nabulu und Maktao.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 13.08.2020

Donnerstag, 13. August 2020
Ein wilder Bulle stand am Abend zur Tränke an der Auswilderungsstation, gerade als die Waisen nach Hause kamen. Lima Lima ging ganz vorn, und als sie den Bullen sah, machte sie erst einmal kehrt, um Murera und Luggard zu warnen. Murera ließ Luggard dann in der Obhut der Keeper und ging zusammen mit Lima Lima zur Tränke – die Ohren aufgestellt und laut trompetend, um den wilden Elefanten zu warnen! Er machte sich schnell in die Büsche davon, sodass die Waisen in Ruhe ihren Durst löschen konnten, bevor sie es sich in ihren Gehegen gemütlich machten.