Waisenblogs-Beitrag Voi, 13.08.2020

Donnerstag, 13. August 2020
Als die Keeper zur üblichen Zeit gegen 6 Uhr morgens an der Auswilderungsstation die Milchflaschen für die Waisen vorbereiteten, sahen sie ein Rudel von etwa zehn Löwen ganz in der Nähe vorbeikommen, die offenbar auf dem Weg zur Nordseite des Mazinga-Bergs waren. Wenig später kam Nelion angerannt, und er war von den Löwen angefallen worden! Er hatte eine ziemlich große Wunde am Hinterteil, weitere am Hinterbein und am Vorderbein und etliche Kratzer am Gesicht und am Rüssel! Für die Keeper war es ein ganz schöner Schock, ihren ehemaligen Schützling so verletzt zu sehen, und während sie sich daran machten, ihn gleich zu behandeln, kamen auch die anderen Mitglieder von Kenias Herde an den Stallungen an. Sie waren ziemlich aufgeregt und schienen ordentlich verschreckt zu sein von der Begegnung mit dem Löwenrudel. Sie standen um Nelion herum und tätschelten ihn, um ihm ihr Mitgefühl auszudrücken und ihm Mut zuzusprechen. Die Keeper beeilten sich, seine Wunden zu reinigen und ihm geeignete Medikamente und Antibiotika zu geben, damit sich die Wunden nicht infizieren würden. Nelion verbrachte dann den Tag an der Auswilderungsstation zusammen mit seinem besten Freund Tundani, während Kenias Herde die Waisen hinaus in den Busch begleiteten. Alle waren auf der Hut, nicht noch einmal auf die Raubkatzen zu treffen, und die Ex-Waisen kamen am Abend mit ihren jüngeren Freunden zurück und verbrachten die Nacht an den Stallungen, wo sie sicher waren.

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 13.08.2020

Donnerstag, 13. August 2020
Jotto und Ndiwa schlossen sich am Morgen Mutara bei einer Kratzübung an, nachdem sie aus dem Gehege gekommen waren. Die anderen machten sich über das Luzernenheu her. Bomani unterhielt sich ein wenig mit Kanjoro, während Mteto sich zum Grasen mit Ukame zusammenschloss.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 13.08.2020

Donnerstag, 13. August 2020
Nach der mittäglichen Milchfütterung konnten Ziwadi und Olorien es kaum erwarten, wieder auf die Suche nach ihrem Grün zu gehen. Sie machten sich schon einmal auf den Weg, während die anderen noch mit ihrer Milch beschäftigt waren. Die Keeper mussten sie gut im Auge behalten, und einer von ihnen ging ihnen hinterher, damit sie sich nicht zu weit von der Herde entfernten. Er versuchte, sie ein wenig zu bremsen, damit die anderen hinterher kommen konnten, und nach einer Weile hatten sie die beiden wieder eingeholt. Ziwadi wollte allerdings immer noch weiter in den Wald hinein wandern, um noch leckereres Grün zu suchen, und die Keeper hatten einige Mühe, sie zu überzeugen, in der Nähe der anderen zu grasen.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 12.08.2020

Mittwoch, 12. August 2020
Es hat nun seit einer Weile nicht mehr so richtig geregnet im Kibwezi-Wald, und die Trockenzeit ist in vollem Gange. Dadurch kommen jetzt wieder viele wilde Elefantenherden aus den Chyulu-Bergen herunter, um Wasser zu saufen. Das gibt den Waisen – vor allem den auswildernden – Gelegenheit, viele neue Freundschaften zu schließen. Heute kam Alamaya mit einer wilden Kuh, die er kennengelernt hatte, und ihren kleinen Kälbern zu den Keepern, um seine neue Bekanntschaft vorzustellen! Die Keeper lobten ihn und zeigten ihm, wie stolz sie auf ihn sind, dass er sich so schnell zu einem unabhängigen jungen Bullen entwickelt.

Waisenblogs-Beitrag Voi, 12.08.2020

Mittwoch, 12. August 2020
Mbegu und Godoma grasten den ganzen Vormittag zusammen, bis es Zeit für die Mittagsfütterung wurde. Am Baobab-Wasserloch war einiges los, und jede Menge wilde Elefanten wollten Wasser saufen. Die Waisen hielten sich zurück und schauten ihren Artgenossen nur aus gebührendem Abstand zu. Godoma nahm schließlich ihren Mut zusammen und stellte sich zu einer der Herden, wo sie ein wenig mit einem wilden Freund rangelte. Kurz darauf grasten die Waisen dann in der Nähe des Wasserlochs weiter.