Montag, 27. April 2020
Weil es am Morgen kühl und bewölkt war, hatten Mukkoka, Naleku und Roho keine allzu große Lust, hinaus in den Wald zu gehen, und sie gingen langsam hinter der Herde her. Maisha merkte, dass Naleku und Roho fehlten, und sie ging sofort zurück, um auf sie zu warten. Als die beiden kleinen sie eingeholt hatten, lief sie auch weiter. Jetzt, wo Maisha sich mehr um die kleinen Babys kümmert, hat Tagwa nicht mehr so viel zu tun, und so ist sie nun häufiger zusammen mit den anderen unterwegs. Heute graste sie viel zusammen mit Kiasa, und die beiden suchten sich gemeinsam ein Plätzchen, an dem sie gut futtern konnten.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 26.04.2020
Sonntag, 26. April 2020
Die auswildernde Zongoloni hatte sich heute Morgen etwas verspätet, als sie an den Stallungen auftauchte. Alle anderen waren schon aufgebrochen, und Zongoloni zeigte, was sie in der Wildnis gelernt hatte: sie suchte mit dem Rüssel in der Luft und am Boden nach dem Geruch ihrer Freunde und ging bald in die Richtung in den Wald los, in der sie sie vermutete. Und tatsächlich hatte sie sie bald gefunden! Alamaya futterte schon fleißig, und Zongoloni schloss sich ihm und Quanza an. Nach einer Weile machte Quanza sich selbstständig und suchte sich ein Wasserloch, wo sie ihren Durst stillen und das frische kühle Wasser genießen konnte.
Waisenblogs-Beitrag Voi, 26.04.2020
Sonntag, 26. April 2020
Am Morgen war wieder einiges los an der Auswilderungsstation, nachdem Kenia und ihre Kollegen angekommen waren. Alle wollten mit Ndotto rangeln. Arruba war als erste dran, danach kam Rorogoi und dann Nelion. Ndii und Emoli gingen schließlich dazwischen und beendeten die Spiele. Sagala führte dann alle hinaus in den Busch, und die meisten gingen zum Grasen ein Stück den Berg hinauf. Nur Ishaq-B, Ndotto und Tundani grasten unten. Nelion kam später herunter, um sich seinen Freunden Ndotto und Tundani anzuschließen, und Kenia hielt sich dicht an Pika Pika. Sagala und Emoli machten sich dann als erste auf den Weg zum Wasserloch, und die anderen folgten ihnen nach ein paar Minuten. Embu, Godoma und Pika Pika waren die ersten im Wasser und die letzten, die wieder herauskamen; sie konnten gar nicht genug vom Baden bekommen! Kenia und ihre Kollegen begleiteten die Waisenherde am Abend zurück zur Auswilderungsstation und gingen später weiter den Mazinga-Berg hinauf, um dort die Nacht zu verbringen.
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 26.04.2020
Sonntag, 26. April 2020
Orwa, Chemi Chemi und Bomani sagten den Waisen wieder Guten Morgen, als diese herauskamen, und Karisa gab den Weg hinaus in den Busch vor. Gegen 11 Uhr gingen die Waisen zum Schlammloch am Kalovoto, wo es die Mittagsmilch gab. Sie gingen nur mit den Füßen ins Wasser, außer Orwa, der sich fröhlich im Wasserloch tummelte. Mapia, Jotto und Ambo staubten sich noch kurz ein und folgten dann ihren Freunden. Sie grasten am oberen Kalovoto weiter, bis sie gegen 17 Uhr von Orwa, Bomani und Chemi Chemi wieder zur Auswilderungsstation zurück gebracht wurden.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 25.04.2020
Samstag, 25. April 2020
Sonje war am Morgen in Spiellaune und kniete sich hin und schuffelte sich die Wangen und Stoßzähne am Boden. Sie spekulierte wohl darauf, dass einige der jüngeren Waisen mitspielen würden. Lima Lima kam ihr entgegen, überlegte es sich dann aber anders. Auch Alamaya und Mwashoti schienen erst Interesse zu zeigen, aber begannen dann doch lieber gleich mit dem Grasen. Faraja und Ngasha gingen ihrer eigenen Wege und suchten sich ein Plätzchen abseits der anderen.

