Samstag, 25. April 2020
Die Waisen grasten am Vormittag an der flacheren Nordseite des Mazinga-Bergs. Dort trafen sie auf Kenias Herde, die dann auch zum Wasserloch mitkam. Tundani und Nelion rollten sich genüsslich im Wasser herum und fingen dann an, miteinander zu rangeln. Auch Ndii zeigte ihre Badekünste vor. Den Rest des Tages wurde dann in der Nähe gegrast.
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 25.04.2020
Samstag, 25. April 2020
Orwa, Bomani und Chemi Chemi standen am Morgen wieder an der Auswilderungsstation bereit und warteten auf die Waisen. Die Keeper staunten nicht schlecht, als die drei sich an der Mauer aufstellten und – genau wie ihre noch milchabhängigen Kollegen bei der Fütterung – die Rüssel hoben. Offenbar hofften sie, dass sie auch einmal wieder etwas Milch bekommen würden – das letzte Mal ist schon eine ganze Weile her! Sie warteten aber vergeblich, und so begleiteten sie schließlich die Waisen mit Barsilinga hinaus zum Grasen. Malima ging, nachdem sie kurz mit Malkia geplaudert hatte, zu einem Felsen, um sich daran zu kratzen. Dann machte sie Platz für Roi, Mteto, Orwa und Chemi Chemi, die es ihr gleich taten. Barsilinga schlich sich kurz vor dem Mittagsschlammbad wieder davon, kam aber am Nachmittag wieder zur Herde zurück. Orwa, Bomani und Chemi Chemi kamen am Abend wieder mit zurück zu den Stallungen.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 25.04.2020
Samstag, 25. April 2020
Nabulu und Naboishu scheinen prima Freunde zu werden. Im Morgengrauen berüsselten sie sich durch das Tor zwischen ihren Gehegen hindurch und kollerten sich zu. Als die Waisen dann gegen 6 Uhr herauskamen, wartete Nabulu auf ihren Nachbarn, statt gleich in den Wald zu gehen. Kaum wurde sein Gehege geöffnet, rannte er zu ihr hinüber, und die beiden gingen den anderen hinterher, die schon auf dem Weg waren. Sie grasten dann den größten Teil des Tages zusammen.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 24.04.2020
Freitag, 24. April 2020
Alamaya schlenderte heute gerade mit seinen Freunden durch den Wald, als plötzlich Unruhe und heftiges Planschen im Wasser zu hören war. Als die Waisen sich umdrehten, sahen sie, wie einige Krokodile, die sie wohl aufgeschreckt hatten, gerade wieder zurück ins Wasser eilten. Auch Lima Lima hatte die Geräusche gehört, und sie kam sofort angerannt, um sicherzustellen, dass es Elefanten und Keepern gut ging. Als sie sich davon überzeugt hatte, war sie beruhigt, und die Keeper führten die Herde zu einer anderen Stelle, weg vom Wasser.
Waisenblogs-Beitrag Voi, 24.04.2020
Freitag, 24. April 2020
Als die Waisen am Mittag zum Baobab-Wasserloch aufbrachen, blieben Ndotto, Suswa und Pika Pika zurück und kamen später nach. Nach der Milchfütterung führte Mbegu die Herde zu einem anderen kleinen Wasserloch in der Nähe des Bergs, da sich am Baobab-Wasserloch eine große wilde Herde breit gemacht hatte. Sie soffen Wasser und entspannten sich am Ufer, und die Waisen wollten sie wohl nicht stören.

