Waisenblogs-Beitrag Nursery, 01.03.2020

Sonntag, 1. März 2020
Bei der Mittagsfütterung war alles ruhig, und jeder der Waisen machte sein eigenes Ding. Bei der 15-Uhr-Milch dagegen schlich sich Kiasa mit der Gruppe der jüngeren Waisen mit. Vor einiger Zeit schon war sie bei den Fütterungen zu den älteren Waisen befördert worden, weil sie immer für Unruhe gesorgt hatte, und heute machte sie es wieder wie damals! Sie verfolgte Kiombo und den Keeper, der ihn zu füttern versuchte, und versuchte, an Kiombos Milchflasche zu kommen. Die Keeper dachten eigentlich, sie hätte sich dieses Verhalten abgewöhnt, aber es half nichts: sie mussten sie von der Herde weg schieben, weil sie keine Ruhe gab! Zuerst beschwerte sie sich und bellte laut, um wieder zurück zu den anderen gelassen zu werden, aber schließlich fügte sie sich und suchte sich ein paar Büsche, von denen sie futterte.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 01.03.2020

Sonntag, 1. März 2020
Luggard und Ziwadi hatten am Morgen keine Lust, mit dem Rest der Herde zu grasen. Sie taten sich zusammen und fraßen von den Büschen in der Nähe der Keeper. Die anderen gingen unterdessen tief in den Wald hinein.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 29.02.2020

Samstag, 29. Februar 2020
Als die Waisen heute Morgen in den Wald aufbrachen, folgte Quanza ihren unabhängigeren Freunden Zongoloni, Ngasha, Faraja und Ziwa, die in Richtung der Chyulu-Berge gingen. Die nun schon halb ausgewilderten vier verbringen ihre Nächte inzwischen meist draußen im Wald und kennen die Gegend schon sehr gut, sodass sie keine Probleme haben, sich im dichten Gebüsch zurecht zu finden. Quanza ist das dagegen noch nicht so gewohnt, und sie hatte anscheinend einige Schwierigkeiten, den Anschluss nicht zu verpassen. Irgendwann hatte sie sie offenbar verloren und kam schließlich zur Waisenherde zurück, die in den Umani-Hügeln graste.

Waisenblogs-Beitrag Voi, 29.02.2020

Samstag, 29. Februar 2020
Nach der Milchfütterung am Morgen tauchten die nun unabhängigen Waisen Mashariki und Ishaq-B an den Stallungen auf. Ndotto rangelte gerade mit Rorogoi, als Mashariki dazwischenging und auch mitmachen wollte. Rorogoi verlor die Lust, aber Ndotto freute sich, es mit Mashariki aufzunehmen. Rorogoi ging dann zu den Erdhaufen, nahm ein Staubbad und legte sich dann zu einem kleinen Nickerchen in. Als sie nach einer Weile wieder aufwachte, stellte sie fest, dass die anderen schon zu den Weidegründen aufgebrochen waren! Sie rappelte sich schnell auf und rannte ihren Freunden laut trompetend hinterher.

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 29.02.2020

Samstag, 29. Februar 2020
Am Abend kamen die Ex-Waisen in Gesellschaft einiger wilder Elefanten zu den Stallungen. Die Keeper staunten nicht schlecht, als sie ein etwa zwei Tage altes Baby in ihrer Mitte entdeckten! Erst war nicht so recht klar, wer die Mutter war: der Mini-Bulle nuckelte sowohl an Galana, die mit Baby Gawa dabei war, als auch an Mulika, deren jetzt Tochter Mwende jetzt acht Jahre alt ist. Nachdem Chef-Keeper Benjamin die Herde eine Weile genau beobachtet hatte, kam er zu dem Schluss, dass es das Kalb von Mulika sein musste. Die Keeper waren begeistert und nannten den kleinen Neuling Mkuu, was auf Suaheli soviel bedeutet wie „Häuptling“ oder „Chef“.