Dienstag, 28. Januar 2020
Die Waisen waren prima gelaunt und jagten sich am Morgen gegenseitig an den Stallungen umher. Sattao und Maktao spielten Verstecken an den Ställen, und einige der Waisen flitzten zurück unter ihre Dächer, als es anfing zu nieseln. Die älteren Mädchen Tagwa, Maisha und Kiasa versuchten, Rohos Tür zu öffnen, um ihn heraus zu lassen. Roho ist geschickt, und er hat gelernt, Tagwa dabei zu helfen, seine Tür zu öffnen. Die Keeper ließen schließlich alle heraus, außer Ziwadi, die das kühle regnerische Wetter gar nicht mag. Sie schloss sich den anderen bei der 9-Uhr-Fütterung an, als es etwas wärmer geworden war und sie sich draußen wohlfühlte.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 27.01.2020
Montag, 27. Januar 2020
Die Waisen waren am Morgen gut ausgeschlafen und voller Energie, als sie Luzernenheupellets futtern gingen. Da tauchten die vier Nachteulen Zongoloni, Ziwa, Faraja und Ngasha auf, die so langsam zu Ex-Waisen werden, und wollten alle Pellets für sich haben – sie ließen die jüngeren Waisen kaum an die Leckerbissen heran! Murera schaute sich das ganze eine Weile von der Seite an, bevor sie sich der Sache annahm. Sie ging zu den vieren hin, und als die Jungs sie kommen sahen, rannten sie weg, weil sie nicht bestraft werden wollten.
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 27.01.2020
Montag, 27. Januar 2020
Barsilinga setzte sich am Morgen von den Waisen ab und war den ganzen Tag auf eigene Faust unterwegs. Kurz vor der Ankunft an der Auswilderungsstation am Abend tauchte er aber wieder auf.
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 27.01.2020
Montag, 27. Januar 2020
In der Nacht regnete es, und so war es am Morgen sehr nass. Die Waisen liefen vorsichtig durch den Busch, um nicht allzu nass zu werden, und trafen bald auf Loijuk und Baby Lili mit ihrer Herde. Sie unterhielten sich kurz und gingen dann wieder ihrer Wege. Malkia, Ambo und Namalok grasten zusammen. Später tauchten auch Yatta und Yoyo auf und sagten den Waisen Hallo. Enkikwe spielte ein wenig mit Yoyo. Zur Milchfütterung ging es dann zurück zu den Stallungen, denn auf den Wegen zum Schlammloch war es so matschig, dass man kaum durch kam.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 27.01.2020
Montag, 27. Januar 2020
Kiasa kümmert sich beim Mittagsschlammbad vorbildlich um die kleineren Elefanten, auch wenn sie manchmal erleichtert ist, dass Larro sie unterstützt. Seit Larro Stallnachbar von Naleku ist, fühlt sie sich auch für das kleine Mädchen verantwortlich und begleitet sie tagsüber. Mukkoka, einer der frecheren kleinen Bullen im Waisenhaus, gefiel es nicht, dass Naleku ihm hinterher lief, und er schubste sie meistens weg. Als Kiasa und Larro ihn heute wieder Naleku schubsen sahen, kamen sie sofort angerannt und scheuchten ihn weg; sie stellten sicher, dass er sich den Rest des Mittagsschlammbads von ihr fernhielt! Maktao scheint dagegen noch nicht so recht verstanden zu haben, dass er schon relativ groß ist. Er versucht häufig, beim Schlammbad auf Roho zu klettern, obwohl der den kleinen Bullen mit seinem Gewicht durchaus schaden könnte. Kiasa ist aber stets sofort zur Stelle und passt auf, dass Maktao Roho nicht weh tut.

