Sonntag, 26. Januar 2020
Draußen bei Grasen bekam Alamaya heute einen Schrecken, als er eine Hyäne sah. Vermutlich erinnerte er sich daran, wie er vor seiner Rettung von Hyänen angegriffen worden war, die ihn schwer verletzten und ihm den Schwanz abbissen. Er rannte nicht weg, aber schrie laut um Hilfe. Sonje und Murera kamen schnell herbei und schafften es, ihn wieder zu beruhigen und ihm zu versichern, dass keine Gefahr bestand. Die Waisen gingen dann woanders hin, um zu grasen, denn Alamaya war die Gegend, in der er Hyänen vermutete, nicht geheuer.
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 26.01.2020
Sonntag, 26. Januar 2020
Beim Mittagsschlammbad hatten die Waisen ihren Spaß im Wasserloch, und Tusuja und Kauro kletterten wie freche junge Bullen auf ihren Freunden herum. Beim Grasen am Nachmittag versuchte Wanjala, auf Ndiwas Rücken zu klettern, was dieser gar nicht gefiel. Sie rannte davon, verfolgt von Wanjala. Zum Glück hatte Roi die ganze Aufregung mitbekommen und eilte ihr trompetend zu Hilfe. Kaum hatte Wanjala gesehen, wie Roi auf ihn zu kam, machte er kehrt und tat so, als wäre nichts gewesen!
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 26.01.2020
Sonntag, 26. Januar 2020
Yatta schloss sich den Waisen heute kurz beim Grasen an. Sie ist immer noch damit beschäftigt, sich vor den wilden Bullen zu verstecken. Offenbar ist sie der Meinung, dass Yoyo noch zu jung ist und sie erst einmal noch kein zweites Kalb bekommen sollte.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 26.01.2020
Sonntag, 26. Januar 2020
Es regnete heftig am Morgen, als die Gehege der Waisen geöffnet wurden. Die Keeper ließen Ziwadi, Roho und Naleku noch in ihren Ställen, damit ihnen im Regen nicht zu kalt wurde. Einige der anderen wollten auch nicht herauskommen, vor allem Musiara, Sattao, Kiombo, Mukkoka, Kiasa und Larro. Immer wenn die Keeper sie riefen, kollerten und trompeteten sie protestierend. Kiombo und Sattao ließen sich schließlich überzeugen, bei den anderen dauerte es etwas länger. Als es Zeit für die Mittagsfütterung wurde, schien dann die Sonne, und Naleku, Roho und Ziwadi waren begeistert, dass sie mit den anderen hinunter gehen konnten. Roho und Naleku tobten um das Schlammloch herum und planschten ausgelassen in den Pfützen. Ziwadi war nicht ganz so selbstsicher unterwegs und ging vorsichtig, damit sie auf dem glitschigen Boden nicht ausrutschte.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 25.01.2020
Samstag, 25. Januar 2020
Als es aufgehört hatte zu regnen, begann Alamaya, sich einige Zweige von den Bäumen abzubrechen. Shukuru entspannte sich unter einem Baum. Da es ziemlich feucht und der Boden rutschig war, hatten Sonje und Murera einige Mühe beim Laufen. Dafür konnten sie in einem schönen Schlammloch baden, das sich bei dem nächtlichen Regen gebildet hatte. Sonje erschrak, als in ihrer Nähe ein großer Baum umfiel, und sie rannte eilig zurück zu den Keepern. Faraja fand das sehr interessant und schaute sich den umgefallenen Baum genauer an – vielleicht würde sich ja etwas leckeres zu fressen daran finden!

