Montag, 28. Oktober 2019
Ziwadi war am Morgen recht lethargisch und weniger energiegeladen als die letzten Wochen. Am Vorabend hatte sie noch einmal einen ihrer Anfälle gehabt. Es scheint, als ob das eher passiert, wenn sie gestresst ist, aber niemand weiß so recht, was diesen Stress auslöst. Nach der Fütterung um 9 Uhr war sie aber schon wieder ganz die alte und stromerte wieder herum, um die schönsten Plätze zum Grasen ausfindig zu machen.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 27.10.2019
Sonntag, 27. Oktober 2019
Mwashoti und Alamaya spielten am Morgen. Alamaya beschloss irgendwann, auf Mwashoti zu klettern, doch dieser befürchtete, dass er Alamaya nicht würde halten können und schubste ihn weg. Alamaya wollte aber unbedingt weiter spielen und zog Mwashoti am Schwanz. Dieser drehte sich um und nahm es im Ringkampf mit ihm auf, bei dem er seine Stoßzähne benutzen konnte. Sie sind ordentlich gewachsen!
Waisenblogs-Beitrag Voi, 27.10.2019
Sonntag, 27. Oktober 2019
Godoma und Arruba verwickelten sich am Morgen in ein Kräftemessen, das sie aber irgendwann vorzeitig beenden mussten; die anderen machten sich nämlich schon auf den Weg hinaus in den Busch, unter Badas und Nguvus Kommando.
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 27.10.2019
Sonntag, 27. Oktober 2019
Die Waisen grasten heute in dem Gebiet nördlich der Stallungen. Esampu rollte sich ein wenig auf dem Boden herum, und Mapia kam an einem verknöcherten Baum vorbei, an dem er sich die Beine kratzen konnte. Kamok graste inmitten der felsigeren Stellen. Barsilinga, Kithaka und Lemoyian verabschiedeten sich und gingen ihrer eigenen Wege. Am Abend kratzte sich Malkia auf dem Heimweg noch etwas an einem Baum, während Ambo sich mit feuchter Erde einstaubte. Lemoyian und Kithaka tauchten erst gegen 21 Uhr wieder an der Auswilderungsstation auf.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 27.10.2019
Sonntag, 27. Oktober 2019
Wie alle ganz kleinen Elefanten lernen auch Larro und Ziwadi noch, mit ihrem Rüssel umzugehen und damit Wasser zu saufen. Man sieht die beiden häufig, wie sie das Wasser direkt mit dem Mund saufen. Am Schlammloch knien sie sich mit den Vorderbeinen vor eine Wassertonne und stecken dann den Kopf in die Tonne hinein, um an das Wasser heranzukommen. Es sieht sehr lustig aus, wie sie dabei den Hintern in die Luft strecken. Kiasa passt gut auf die kleinen Mädchen auf und hält die Jungs wie Maktao und Musiara von ihnen fern. Wenn einer von ihnen sich einen Spaß daraus macht, auf eines der Mädchen zu krabbeln, ist sie gleich zur Stelle, um den Übeltäter weg zu scheuchen.

