Freitag, 25. Oktober 2019
Dololo ist in den letzten Wochen ein kleiner Rowdy geworden und schubst immer einmal wieder die jüngeren Waisen herum. Heute war es besonders schlimm – niemand durfte ihm zu nahe kommen! Draußen im Wald näherte sich Ziwadi ihm versehentlich, und Dololo schubste sie gleich weg und kollerte ihr bedrohlich zu. Die Keeper waren gleich zur Stelle, um mit ihm zu schimpfen, und er ging missmutig davon und graste von den Büschen in der Nähe. Beim Schlammbad war dann Larro damit beschäftigt, fröhlich mit einem Zweig in der Gegend herum zu rennen, als Dololo ihr den Weg versperrte und sie weg scheuchen wollte. Larro rannte eilig in die entgegengesetzte Richtung und trompetete laut. Auch Mukkoka wurde weg geschubst, als er aus einer Wassertonne mit Dololo saufen wollte. Dololo ist jetzt schon größer und kräftiger als die jüngeren Waisen, und er kann es auch schon mit einigen der älteren Bullen im Waisenhaus aufnehmen.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 24.10.2019
Donnerstag, 24. Oktober 2019
Faraja und Ziwa verkrümelten sich heute kurz vor der Mittagsfütterung in den Wald. Die anderen kamen dann zu ihrer Milch, aber die beiden Jungs ließen sich nicht blicken. Erst viel später, als die Keeper schon bei ihrem Mittagessen waren, tauchte Ziwa auf. Er rannte zu der Stelle, an der immer die Fütterung stattfindet, aber dort war niemand mehr. Also machte er wieder kehrt und schloss sich wieder seinen Freunden an, die schon wieder grasen gegangen waren. Dann kam auch Faraja aus dem Gebüsch, aber er schien es nicht eilig zu haben. Er spazierte gemütlich zu Sonje und Zongoloni hinüber und schien nicht damit zu rechnen, dass er noch Milch bekommen würde. So war es auch – Mwashoti und Shukuru waren die glücklichen, die sich die beiden Extra-Flaschen hatten schmecken lassen. Am Abend erschienen dann Ziwa und Faraja pünktlich, um nicht wieder die Milch zu verpassen! Sie waren als erste an den Stallungen und leerten dort eilig ihre Milchflaschen.
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 24.10.2019
Donnerstag, 24. Oktober 2019
Am Morgen blieb es relativ ruhig, als die Waisen nach der Milchfütterung aus den Gehegen kamen. Mteto kam als erste der Nesthäkchen-Gruppe heraus, und Maramoja führte die mittlere Gruppe an. Einige gingen direkt zur Tränke, während andere sich ans Luzernenheufrühstück machten. Kilaguni und Chaimu kamen zu Besuch und freuten sich, mit ihren jüngeren Freunden Luzernenheu fressen zu können. Chaimu teilte sich einen Heuballen mit Mundusi und Mteto und ging dann zur Tränke, um mit Ambo etwas Wasser zu saufen.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 24.10.2019
Donnerstag, 24. Oktober 2019
Es war ein kühler und feuchter Morgen, und etliche der Waisen wollten gar nicht herauskommen. Ziwadi, Maktao, Larro, Mukkoka, Dololo, Sattao, Luggard und Musiara verkrochen sich alle im hintersten Winkel ihrer Ställe und rührten sich kaum, als die Keeper sie riefen. Mukkoka kollerte und beschwerte sich am lautesten, als die Keeper ihn abholen wollten. Als er schließlich herauskam, ging er sehr vorsichtig und passte auf, dass er nicht ausrutschte oder zu nass wurde. Luggard und Ziwadi weigerten sich ganz herauszukommen, bis der Regen nachgelassen hatte.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 23.10.2019
Mittwoch, 23. Oktober 2019
Murera kam am Morgen – wie üblich leicht humpelnd – aus ihrem Gehege und schien schlechte Laune zu haben. Sie hackte auf Quanza und Jasiri herum und ließ ihnen keine Ruhe beim Luzernenheufrühstück. Faraja ging ihr lieber aus dem Weg, denn an allen schien sie etwas auszusetzen zu haben – außer natürlich an ihrem Liebling Mwashoti! Als die Waisen dann in den Umani-Hügeln ankamen, schien sie aber wieder besser gelaunt zu sein. Sie war wieder freundlich zu allen, auch zu Quanza, und die anderen grasten wieder mit ihr zusammen.

