Montag, 23. September 2019
Beim Grasen machten sich Turkwel, Kithaka, Barsilinga, Garzi, Lemoyian, Siangiki und Olsekki wieder davon. Am frühen Abend kamen die Ausreißer dann zur Auswilderungsstation zurück, mit Ausnahme von Lemoyian, der draußen in der Wildnis blieb.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 23.09.2019
Montag, 23. September 2019
Musiara, der jetzt schon einer der älteren Jungs im Waisenhaus ist, grast gerne auf eigene Faust und hat auch nicht viel Interesse an Ringkämpfen, wenn er draußen im Busch futtert. Als er heute Morgen im Wald ankam, begann er, sich das Grün der Büsche in der Nähe der Herde schmecken zu lassen. Er war so vertieft ins Grasen, dass er gar nicht merkte, wie die anderen weiter hinaus in den Nationalpark gingen, und als er aufsah, war plötzlich niemand mehr zu sehen! Damit hatte er nicht gerechnet, und er begann, laut zu trompeten, um nach den anderen zu rufen. Es reagierte aber niemand, und so setzte er an, zu den Stallungen zurück zu rennen. Tamiyoi und Enkesha hatten das aber mitbekommen und folgten ihm, und auch ein Keeper ging ihm hinterher. Kaum hatte Musiara den Keeper gesehen, war er wieder beruhigt, und bekam auch schnell Gesellschaft von Enkesha und Tamiyoi. Er freute sich sehr, die beiden Mädchen und seinen Keeper zu sehen und rannte begeistert mit zurück zur Herde.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 22.09.2019
Sonntag, 22. September 2019
Shukuru und Mwashoti überfielen am Morgen den Heu-Lagerraum und wollten Luzernenheu stibitzen! Die anderen waren schon draußen und sammelten fleißig Akazienschoten auf, die über Nacht von den Bäumen heruntergefallen waren. Die Keeper versuchten, die beiden Frechdachse zu überreden, auch hinaus zu gehen, aber mit wenig Erfolg. Schließlich machten sie sich jeder mit einem Ballen im Rüssel davon. Gierschlund Lima Lima ließ Mwashoti allerdings nicht weit damit kommen und hatte ihm das Heu bald abgeluchst. So stand Mwashoti schließlich am Tor und hatte nichts mehr übrig; Murera kam dazu und umrüsselte ihn, sodass er wieder versöhnt war und zufrieden kollerte. Als sich dann die Herde in den Wald auf machte, blieb nur Lima Lima mit dem Heu zurück, das inzwischen weit verstreut herum lag, denn die Jungs hatten natürlich auch noch ihren Anteil verlangt.
Waisenblogs-Beitrag Voi, 22.09.2019
Sonntag, 22. September 2019
Die Waisen kamen am Mittag in Sechsergruppen zum Wasserloch; Emoli, Sagala, Tahri, Araba, Ngilai und Murit waren die ersten. Sie schlangen ihre Milch herunter und gingen dann zum Luzernenheu, wo die älteren Waisen schon futterten. Am Nachmittag legten Lasayen und Ngilai eine Pause beim Grasen ein, um sich einem ausführlichen Kräftemessen zu widmen. Das sah Murit, und er kam dazu und stellte sich dazwischen, um selbst mit Ngilai zu spielen. Am Ende war er aber eingequetscht zwischen den beiden, und Lasayen schob ihn von hinten, während Ngilai von vorne mit ihm rangelte!
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 22.09.2019
Sonntag, 22. September 2019
Am Morgen hatten sich Orwa, Bomani mit einem wilden Freund vor den Stallungen breit gemacht. Die Ex-Waisen Kinna mit Baby Kama, Loijuk mit Baby Lili, Lenana, Naserian, Ithumbah, Olare, Tumaren, Kalama, Melia und eine wilde Kuh schlossen sich ihnen an, kurz bevor die Waisen herauskamen. Alle zusammen machten sie sich über das Luzernenheu her. Die kleine Lili spielte mit den Waisen, bekam aber von Mapia einen Klapps mit dem Rüssel verpasst. Malkia gefiel das gar nicht, und sie schimpfte mit Mapia, das kleine Baby nicht so zu ärgern. Lili rannte schnell zu ihren Kindermädchen, um sich trösten zu lassen.

