Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 21.09.2019

Samstag, 21. September 2019
Das Wasserloch, in dem die Waisen mittags baden, war heute sehr ausgetrocknet. Daher wurde ein Wassertransporter organisiert, um es wieder etwas aufzufüllen. Das Auffüllen war noch in vollem Gange, als die Waisen zu ihrer Milch kamen, und nachdem sie ihre Flaschen geleert hatten, kamen sie zum Schlammloch. Ziwa und Faraja wollten nicht warten und spielten mit dem Wasserschlauch, sodass sie in hohem Bogen frisches Wasser herumspritzten! Sie hatten jede Menge Spaß dabei, während die anderen schon einmal im Schlammloch herumstampften und alles schön einmatschten.

Waisenblogs-Beitrag Voi, 21.09.2019

Samstag, 21. September 2019
Heute kamen die Waisen gegen Mittag wieder zu den Stallungen, denn es war eine Schulklasse zu Besuch. Suswa, Nelion und Rorogoi beeindruckten die Kinder besonders, als sie sich ausgiebig auf den roten Erdhaufen herumrollten. Schließlich folgten sie ihren Freunden, die schon zum nachmittäglichen Grasen aufgebrochen waren.

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 21.09.2019

Samstag, 21. September 2019
Am Morgen kam eine wilde Familie von zwölf Elefanten zum Saufen zur Auswilderungsstation. Zwei Kälber im Alter von etwa 18 Monaten waren dabei, und nachdem sie ihren Durst gelöscht hatten, beteiligten sich die wilden Elefanten wie selbstverständlich am Luzernenheufrühstück. Mundusi rangelte bei der Gelegenheit mit den wilden Kälbern. Eines davon wehrte sich verbissen, bis Lemoyian dazukam und Mundusi ablöste. Dieser sah unzufrieden aus und suchte sich einen anderen Spielkameraden. Lemoyian kam dann am Mittag überpünktlich zum Schlammloch; er hatte am Tag zuvor die Fütterung verpasst, und heute wollte er wohl rechtzeitig bereit stehen, wenn das Fahrzeug mit der Milch kommen würde. Nachdem er seine Flasche geleert hatte, wollte er auch noch seine Milch vom Vortag haben. Die Keeper erklärten ihm aber höflich, dass er selbst schuld sei, wenn er die Fütterung verpasste, und erst am nächsten Tag wieder etwas bekommen würde. Ihm blieb nichts anderes übrig als klein beizugeben, und er schloss sich den wilden Bullen an, die an der Tränke Wasser soffen.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 20.09.2019

Freitag, 20. September 2019
Murera scheint sehr wählerisch zu sein, was die wilden Bullen betrifft. Sie will mit denen, die etwas übermütig sind, nichts zu tun haben, und jedesmal, wenn ein solcher mit ihr anbandeln will, zeigt sie ihm die kalte Schulter. Heute lief sie vor einem interessierten Bullen davon, was diesem gar nicht zu gefallen schien – er begann, seinen Unmut an einigen der Waisen auszulassen und sie herumzuschubsen, darunter Mwashoti! Sonje ging zu Murera und redete ihr gut zu, und die ganze Situation entspannte sich wieder. Als auch der wilde Elefant wieder besser gelaunt war, nahm Murera Mwashoti mit und überließ es den anderen Waisen, sich mit ihm zu beschäftigen.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 20.09.2019

Freitag, 20. September 2019
Als Sattao und Mukkoka am Morgen in den Wald aufbrachen, gingen sie der Rest der Herde hinterher, doch plötzlich machte Mukkoka kehrt und lief zurück. Er kam zu der Stelle, an der es um 9 Uhr die Milch gibt – allerdings viel zu früh! Als er merkte, dass noch keine Spur von Milch war, begann er, sich trompetend zu beschweren. Einer der Keeper kam zu ihm und begleitete ihn zurück zu den anderen, die schon fleißig das Grün des Waldes fraßen.