Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 08.09.2019

Sonntag, 8. September 2019
Beim Grasen in der Nähe der Chyulu-Berge trafen die Waisen auf etliche wilde Herden mit kleinen Kälbern. Manche von ihnen waren so jung, dass sie noch ganz wackelig auf den Beinen waren. Ziwa war wie üblich der erste, der seine wilden Artgenossen begrüßen ging, und bald schloss sich ihm Lima Lima an, die immer gern mit kleinen Babys spielt. Die beiden kamen allerdings nicht an die Kälber heran, denn diese versteckten sich unter den Bäuchen ihrer Mütter, in sicherem Abstand von den neugierigen Waisen.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 08.09.2019

Sonntag, 8. September 2019
Alamaya und Mwashoti waren am Vorabend sehr unruhig gewesen und hatten sich andauernd gegenseitig Grünfutter stibitzt. Das ging die halbe Nacht so, und als sie am Morgen aus den Gehegen kamen, rannten sie aufeinander zu und begannen gleich wieder zu raufen. Sie hatten sich so in der Wolle, dass die älteren Mädchen eingreifen und sie voneinander trennen mussten.

Waisenblogs-Beitrag Voi, 08.09.2019

Sonntag, 8. September 2019
Am Morgen wurde nach der Fütterung wieder eifrig gespielt. Ndoria, die zusammen mit Mbirikani die Nacht draußen im Busch verbracht hatte, gesellte sich gleich früh am Morgen zu den jüngeren Waisen. Mbirikani ging erst einmal zur Tränke und löschte ihren Durst, bevor sie sich Ndoria und den anderen anschloss.

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 08.09.2019

Sonntag, 8. September 2019
Beim Mittagsschlammbad tauchten Olsekki, Siangiki, Turkwel, Orwa, Bomani und Chemi Chemi auf. Olsekki, Siangiki und Turkwel waren am Vortag mit den Ex-Waisen durchgebrannt und hatten die Nacht draußen im Busch verbracht. Die Keeper sind gespannt, ob sie auf den Geschmack gekommen sind und bald auswildern werden oder lieber noch ein wenig länger bei den milchabhängigen Waisen bleiben. Am Abend kamen Olsekki und Siangiki mit zurück zu den Stallungen, aber Turkwel blieb bei Orwa, Bomani und Chemi Chemi.

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 08.09.2019

Sonntag, 8. September 2019
Der Tag begann ruhig, denn keine Ex-Waisen oder wilden Elefanten ließen sich am Morgen blicken. Bald tauchten aber um die 30 Büffel auf, die Wasser saufen wollten. Namalok sah sie und rannte ihnen in Angriffspose entgegen! Einer der Büffel ließ sich nicht einschüchtern, aber die anderen rannten davon. Namalok war so zufrieden, die Büffel verscheucht zu haben, dass er ausgelassen zu seinen Freunden zurück gerannt kam; dabei tobte er aber dicht an Lemoyian vorbei, der gerade ganz in sein Luzernenheufrühstück vertieft war und Namalok warnte, ihn nicht dabei zu stören! Dieser nahm sich die Warnung zu Herzen und machte einen Bogen um Lemoyian, um keinen Ärger zu bekommen.