Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 07.09.2019

Samstag, 7. September 2019
Auf dem Weg zu den Umani-Hügeln stand den Waisen heute eine große Herde Büffel im Weg. Shukuru, die ganz vorne ging, kam nicht weiter, während Murera und Alamaya sich erst einmal unter den Bäumen ausruhten. Lima Lima passte wie immer auf und kümmerte sich darum, dass die Keeper keine Gefahr von den Büffeln zu befürchten hatten. Dann jagte sie nach vorn, kollerte und trompetete den Büffeln entgegen. Diese begannen schließlich, sich zurückzuziehen und gingen weiter den Hügel hinauf. Jetzt war der Weg frei, und die Waisen konnten weitergehen und grasen.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 07.09.2019

Samstag, 7. September 2019
Sonje begleitete heute die jüngeren Bullen auf dem Weg zu den Hügeln. Ziwa fühlte sich offenbar vernachlässigt, und er drehte sich abrupt um und versuchte, Sonje zu schubsen. Sie ließ sich aber gar nichts anmerken, sondern ging einfach weiter und passte auf, dass Mwashoti nicht von den älteren Jungs geärgert wurde.

Waisenblogs-Beitrag Voi, 07.09.2019

Samstag, 7. September 2019
Kenia führte heute die Waisenherde auf dem Weg zu den Weidegründen an, und den ganzen Vormittag wurde nördlich der Stallungen gegrast. Am Baobab-Wasserloch gab es wieder Luzernenheu, und danach löschten die Waisen ihren Durst an der Tränke. Dabei schloss sich ihnen eine wilde Herde an. Emoli wollte nicht bei den wilden Elefanten bleiben und kam zu den Keepern zurückgerannt; das ist seltsam, denn sonst ist er immer einer der ersten, der zu seinen wilden Artgenossen läuft und sie begrüßt!

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 07.09.2019

Samstag, 7. September 2019
Beim Grasen schloss sich Mutaras Herde den Waisen an. Auf dem Weg zum Mittagsschlammbad kam auch noch Loijuk mit ihrer Gruppe dazu. Turkwel, Siangiki und Olsekki gingen nach dem Schlammbad mit Loijuk und den Ex-Waisen mit, als es wieder hinaus zum Grasen ging. Am Abend waren sie auch noch nicht wieder aufgetaucht; vermutlich wollten sie einmal etwas Zeit mit ihren älteren Artgenossen in der Wildnis verbringen.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 07.09.2019

Samstag, 7. September 2019
Ziwadi hat schon gelernt, wo es immer Milch gibt, und als es heute Zeit für die Fütterung um 9 Uhr wurde, schlich sie sich von den anderen davon und ging schon einmal zu der Stelle, wo gefüttert wird. Dort war aber noch nichts los. Also lief sie zum Schlammloch hinunter, aber auch da war niemand zu sehen. Als sie schließlich zurück zu ihrem Stall kam, sah sie, dass die Milch gerade noch vorbereitet wurde, und sie folgte den Keepern mit der Schubkarre hinaus in den Wald, um dann zusammen mit den anderen Waisen ihre Milch zu trinken. Ihr Gesundheitszustand scheint sich stabilisiert zu haben, und in letzter Zeit hatte sie auch keine Anfälle. Den Keepern ist aufgefallen, dass sie sich ziemlich unwohl fühlt, wenn die Jungs wie Maktao, Dololo oder Mukkoka etwas ruppiger mit ihr spielen wollen. Dann zeigen sich Symptome, die sie auch bei ihren Anfällen hatte, und deshalb hält sie sich vermutlich häufig von den anderen fern und grast lieber allein – dann gerät sie nicht so leicht in solche stressigen Situationen.