Donnerstag, 4. Juli 2019
Lentili, Arruba und Suswa übernahmen das Kommando auf dem Weg zu den Weidegründen. Mbegu tat ihr bestes, um ihre kleine Gruppe beisammen zu halten; schließlich hat sie jetzt auch Sagala, Tagwa und Emoli an Bord! Am Baobab-Wasserloch wimmelte es nur so von wilden Elefantenherden. Sagala stellte sich zu einer der Herden an die Tränke, um zu saufen. Als eine große Kuh ihr mit ihrer Familie entgegenkam und sie begrüßen wolle, verlor sie aber die Nerven und rannte davon! Zusammen mit den anderen Waisen fasste sie schließlich wieder Mut und kam mit ihnen zurück an die Tränke und zu ihren wilden Kollegen. Ishaq-B und Lasayen machten eine große Show aus ihrem Bad im Wasserloch, aber bald mussten die Waisen wieder aufbrechen, damit sie noch genug grasen konnten.
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 04.07.2019
Donnerstag, 4. Juli 2019
Olare, Mutara und Narok statteten mit ihren Gruppen den Waisen am Morgen einen Besuch ab. Während des Luzernenheufrühstücks tauchte auch Buchuma auf und gesellte sich dazu. Er blieb aber nicht lang, sondern kostete nur kurz vom Heu, sagte den Kleinen Hallo und machte sich dann gleich wieder in südlicher Richtung davon. Kitirua nahm einen riesigen Haufen Heu mit, und Mapia streckte ihr seinen Rüssel entgegen, in der Hoffnung auch etwas davon ab zu bekommen. Kitirua trat allerdings nur nach ihm aus und gab ihm so zu verstehen, dass er nicht näher kommen sollte. Mapia blieb nichts anderes übrig, als klein beizugeben, denn er wollte keinen Ärger bekommen.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 04.07.2019
Donnerstag, 4. Juli 2019
Luggard war am Morgen gut gelaunt und ihm war nach Spielen zumute. Kaum war er aus seinem Stall gekommen, begann er mit seinem besten Freund Musiara zu spielen. Sie rangelten und schubsten sich gegenseitig, bis sie draußen im Wald waren, und auch dann ging es noch weiter mit Rangeleien und Versteckspielen. Das blieb Sattao nicht lange verborgen, und er kam dazu, weil er auch mitspielen wollte. Das gefiel aber wiederum Luggard nicht, der ihn mit seinen relativ langen Stoßzähnen vertrieb. Sattao ging enttäuscht davon und ließ Luggard und Musiara weiterspielen. Luggard weiß, dass Sattao sich häufig gegenüber den anderen Jungs beweisen und seine Kräfte demonstrieren will; daher versucht er, sich nicht von ihm einschüchtern zu lassen. Er ist zwar älter als Sattao, aber wegen seines gebrochenen Beins ist er nicht ganz so groß. Trotz seiner körperlichen Defizite will er sicherstellen, dass die anderen kleinen Bullen Respekt vor ihm haben!
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 03.07.2019
Mittwoch, 3. Juli 2019
Ngasha ging am Vormittag mit einigen seiner Freunde davon, nachdem er wilde Elefanten gewittert hatte. So blieben nur Sonje und Murera übrig, die sich um Mwashoti und Alamaya kümmerten. Am Staubhaufen trafen sich dann alle wieder, als es Zeit für die Mittagsfütterung war. Ngasha und Ziwa tauchten wie aus dem Nichts aus und verlangten nach ihrer Milch. Nachdem sie sie getrunken hatten, hatte Ziwa es eilig, wieder in Richtung der Chyulu-Berge aufzubrechen, und auch Ngasha und Faraja kamen mit. Die Leitkühe und Lima Lima, Shukuru, Zongoloni und Quanza blieben zusammen mit den kleineren Jungs den Nachmittag über bei den Keepern. Am Abend gingen Mwashoti und Shukuru voraus, als es zurück nach Hause ging. Sonje und Murera kamen ganz am Ende und sahen sehr müde aus.
Waisenblogs-Beitrag Voi, 03.07.2019
Mittwoch, 3. Juli 2019
Die Waisen waren am Morgen wie üblich mit ihrer Milch und dem Ergänzungsfutter beschäftigt. Ndoria und Mbirikani, die am Vorabend nicht mit zu den Stallungen gekommen waren, hatten die Nacht draußen im Busch verbracht und tauchten auch am Morgen nicht auf. Nguvu tobte herum um drohte dem Waisen-Eland Tawi, der hinter einem Zaun ebenfalls Pellets futterte. Tawi wusste aber, dass Nguvu ihm nicht gefährlich werden konnte, weil er nicht durch den Zaun kam, der die beiden trennte. Mittags trafen die Waisen dann am Baobab-Wasserloch auf Ndoria und Mbirikani. Nachdem sie ihre Milch getrunken, Wasser gesoffen und gebadet hatten, näherte sich noch eine wilde Herde. Mbegu wurde das unheimlich, und sie manövrierte ihre Schützlinge weg, sodass sie nicht weiter mit ihren wilden Artgenossen spielten.

