Waisenblogs-Beitrag Nursery, 03.07.2019

Mittwoch, 3. Juli 2019
Obwohl sie als frecher kleiner Elefant bekannt ist, hat Kiasa auch eine ganz andere Seite: sie kann sehr liebevoll sein und sich rührend um die kleinen Waisen kümmern. Als heute bei der öffentlichen Besuchsstunde ein paar der Elefanten auf dem Erdhaufen spielten, wurde Larro zwischen Musiara und Dololo eingequetscht und konnte nicht mehr aufstehen. Sie rief um Hilfe, und Kiasa, die einen Narren an ihr gefressen hat, kam gleich angerannt. Sie schob Musiara zur Seite, damit Larro genug Platz zum aufstehen hatte. Dann kniete sie sich hin, um die Kleine zu stützen, damit sie beim Aufstehen nicht das Gleichgewicht verlor. Als Larro dann später wieder zum Erdhaufen gehen wollte, um noch einmal zu spielen, hielt Kiasa sie davon ab, damit sie nicht noch einmal dort stecken bleiben würde.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 02.07.2019

Dienstag, 2. Juli 2019
Ziwa folgt häufig den Spuren der vielen wilden Elefantenherden, die von den Chyulu-Bergen in den Kibwezi-Wald kommen, weil es hier mehr Futter und frisches Wasser gibt und ihre erschöpften Kälber ihren Durst löschen können. Ziwa und Ngasha werden mehr und mehr unabhängig, und die Keeper fragen sich, wie lange es wohl noch dauert, bis sie der Waisenherde den Rücken kehren werden.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 02.07.2019

Dienstag, 2. Juli 2019
Dupotto schien as am Morgen nicht allzu gut zu gehen – sie schien Probleme mit ihrer Verdauung zu haben. Daher ließ sie heute die öffentliche Besuchsstunde aus, damit die Keeper sie beobachten konnten, und blieb stattdessen mit Luggard und Ziwadi im Wald. Die anderen hatten ihren Spaß dabei, auf der frisch aufgehäuften Erde herumzutollen. Larro und ihre Aufpasserin Kiasa standen im Mittelpunkt des Geschehens und machten lustige Verrenkungen auf den Erdhaufen. Sie wühlten mit den Köpfen im Staub herum und hielten währenddessen das Hinterteil und die Hinterbeine in die Luft, wie bei einem Kopfstand!

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 01.07.2019

Montag, 1. Juli 2019
Faraja, Ngasha und Ziwa liefen am Morgen hinaus in den Wald, als sie wilde Elefanten trompeten hörten. Ziwa und Ngasha waren nicht zu bremsen, nur Faraja wollte noch auf Jasiri warten. Er drehte sich nach ihm um, konnte ihn aber nicht finden. Also blieb ihm nichts anderes übrig, als Ziwa, dem Anführer der Ausreißer zu folgen. Die Jungs blieben den ganzen Tag unter sich draußen im Wald, doch nur Faraja kam am Abend mit den Waisen zurück – Ziwa und Ngasha tauchten nicht auf, als es nach Hause gehen sollte. Sie blieben die halbe Nacht draußen und kamen erst gegen Mitternacht zu den Stallungen zurück. Die Keeper hatten die Tore allerdings schon verschlossen, und so steckte Ngasha den Rüssel zwischen den Stäben hindurch und rüttelte. Er hoffte, dass der Lärm die Keeper wecken würde und sie ihnen aufmachten – was sie natürlich auch taten. Als sie in ihre Gehege kamen, merkten sie, dass Jasiri ihr ganzes Grünfutter stibitzt hatte, und so mussten sie bis zur morgendlichen Milch warten, bis sie wieder etwas in den Magen bekamen.

Waisenblogs-Beitrag Voi, 01.07.2019

Montag, 1. Juli 2019
Mudanda und Bada spielten am Morgen auf den roten Erdhaufen. Sie warfen Rüsselvoll Erde in die Luft, und ein Pavian, der in der Nähe saß, schaute ihnen staunend zu. Mbegu führte dann die Waisen hinaus zu den Weidegründen, mit Emoli, Tagwa und Sagala an ihrer Seite, die offenbar jetzt auch Teil ihrer kleinen Herde von bisher sechs Mitgliedern geworden sind.