Montag, 15. April 2019
In der Nacht stritten sich Alamaya und Mwashoti um ihr Grünfutter. Mwashoti versuchte immer wieder, Zweige durch die Holzpfosten zwischen ihren Gehegen hindurch zu ziehen, und jedesmal, wenn Alamaya es mitbekam, jagte er auf die Trennwand los. Dann rächte sich Alamaya, indem er sich etwas von Mwashotis Futter schnappte, und so ging es die halbe Nacht hindurch. Am Morgen waren die beiden aber wieder beste Freunde und begrüßten sich überschwenglich, als sie herauskamen.
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 15.04.2019
Montag, 15. April 2019
Melia, Chemi Chemi, Kalama, Tumaren, Kandecha und Olare kamen am Morgen zum Luzernenheufrühstück. Zehn wilde Bullen soffen an der Tränke, und Sapalan versuchte, sich dazwischen zu zwängen, um auch etwas Wasser ab zu bekommen; ein wilder Bulle zeigte allerdings mit dem Rüssel auf ihn, sodass er sich lieber wieder zu seinen Freunden zurückzog. Olares Herde begleitete die Waisen hinaus in den Busch und graste mit ihnen zusammen, bis es Zeit für das Mittagsschlammbad war, wo Ukame die erste Gruppe anführte. Als alle genug vom Baden hatten, tobte Tumaren im Wasser herum, trompetete und machte sich einen Spaß daraus, Sana Sana den Weg nach draußen zu versperren. Die Keeper mussten erst mit ihr schimpfen, sodass Sana Sana schließlich herauskommen konnte.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 15.04.2019
Montag, 15. April 2019
Mapia und Ambo sind gute Freunde geworden. Heute Morgen begannen sie gleich miteinander zu rangeln, nachdem sie aus ihren Gehegen gekommen waren, und sie schubsten sich vergnügt auf dem ganzen Weg in den Busch. Tagwa wollte etwas Ruhe ins Spiel bringen, aber sie hatte damit keinen Erfolg – jedesmal, wenn sie sich den beiden näherte, blieben sie stehen und taten ganz unschuldig, aber kaum war sie weg, spielten sie weiter! Irgendwann ließ sie es schließlich gut sein und ließ den beiden Rabauken ihren Spaß. Kuishi dagegen ließ sich nicht so leicht abspeisen, sondern drängelte sich immer wieder zwischen Mapia und Ambo. Nach einer Weile gaben dann die Jungs auf und gingen ihrer Wege, sodass Kuishi sich als Siegerin fühlen konnte.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 14.04.2019
Sonntag, 14. April 2019
Ngasha, Faraja und Ziwa werden langsam erwachsen und wollen mehr auf eigene Faust unternehmen. Nachdem sie allerdings gestern erst spät in der Nacht zu den Stallungen zurückgekommen waren, hatten sie ihre Milch verpasst, und so waren sie am Morgen sehr darauf erpicht, ihre Flaschen leer zu trinken. Sie drängelten herum und wollten den Keepern keine Ruhe lassen. Als sie schließlich ihre Milch bekommen hatten, war aber alles wieder gut und sie folgten zufrieden Murera und Zongoloni hinaus in den Wald.
Waisenblogs-Beitrag Voi, 14.04.2019
Sonntag, 14. April 2019
Beim Mittagsschlammbad schloss sich Ndoria, die keine Milch mehr bekommt, einer wilden Herde an, die am Wasserloch soff. Mbegu, Ngilai und Lasayen waren überrascht, Ndoria als Gastgeberin am Wasserloch zu sehen, aber bald kam auch der Rest der Waisenherde dazu und gesellte sich zu den wilden Elefanten. Eines der Kälber der Herde stieg in die Tränke, aus der die Waisen gerade saufen wollten, und planschte mit dem Rüssel darin herum. Naipoki versuchte, es davon zu überzeugen, wieder heraus zu kommen, und Tundani kam ihr zu Hilfe. Erst Panda hatte aber Erfolg, indem sie den wilden Frechdachs in einem Ringkampf zurück drängte. Nach einer Stunde trennten sich die Wege der beiden Herden wieder, und die Waisen kehrten zurück zum Grasen.

