Waisenblogs-Beitrag Voi, 16.03.2019

Samstag, 16. März 2019
Die Waisen machten sich heute zum Grasen an der Ostseite des Mazinga-Bergs breit, wo Bada weiter unten blieb als die anderen. Naipoki und Rorogoi hielten an und warteten auf ihn, und so verbrachten die drei den Vormittag gemeinsam beim Grasen. Auch Godoma und Lasayen setzten sich ein Stück vom Rest der Herde ab. Beim Mittagsschlammbad legte sich Araba ins Wasserloch, während Suswa am Rand spielte. Ab und zu hob Suswa den Kopf und schaute, was Araba so trieb, sodass Ndii mit der Zeit Verdacht schöpfte und dazu kam, um zu verhindern, dass ihre geliebte Araba von Suswa entführt wurde. Lasayen und Godoma, die gute Freunde seit ihrer Waisenhauszeit sind, nahmen zusammen ein Staubbad und rollten sich in der Nähe des Wasserlochs auf dem Boden herum.

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 16.03.2019

Samstag, 16. März 2019
Mutaras Gruppe mit Sities, Kanjoro, Kainuk, Suguta, Chaimu, Kilaguni, Kasigau, Narok und Bomani tauchten früh am Morgen an den Stallungen auf. Chemi Chemi hatte die Nacht an der Auswilderungsstation verbracht und schloss sich seinen Ex-Waisen-Kollegen an. Narok und Bomani waren heute ohne Orwa unterwegs. Tomboi kam kurze Zeit später zusammen mit zwei wilden Bullen an und gesellte sich auch zum Luzernenheufrühstück. Er nahm sich einen ganzen Ballen mit, um ihn an einem ruhigen Plätzchen zu futtern. Chaimu wollte etwas davon ab haben, aber Tomboi warf ihr den Rüssel entgegen und gab ihr so zu verstehen, dass sie ihn in Ruhe lassen sollte. Tusuja durfte sich ihm erstaunlicherweise kurz darauf anschließen, und der kleine Junge bekam sogar etwas vom Luzernenheu ab! Enkikwe kam, nachdem sein Bein behandelt worden war, mit einem Zweig im Mund aus dem Gehege, und Rapa ging sich an einem Felsen kratzen. Mutara gab dann das Zeichen zum Aufbruch, und die Ex-Waisen grasten mit den Kleinen zusammen. Naseku führte mittags die erste Gruppe zur Milchfütterung, während Sities Esampu und Dupotto zu ihrer Milch begleitete und dann baden ging.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 16.03.2019

Samstag, 16. März 2019
Mini-Nashorn Maarifa war sehr verspielt an diesem bewölkten Morgen und sprang und rannte um ihre Keeper herum. Als es Zeit für ihre mittägliche Milch war, flitzte sie zum Schlammloch hinunter; Keeper und Besucher waren gleichermaßen erstaunt. Luggard und Maarifa scheinen in letzter Zeit ihre gegenseitige Gesellschaft sehr zu genießen. Heute Nachmittag beschloss Luggard, die Elefantenherde links liegen zu lassen und ging stattdessen zu Maarifa, um zu grasen. Er wollte gar nicht wieder zu seinen Elefantenfreunden zurück.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 15.03.2019

Freitag, 15. März 2019
Zongoloni rannte am Morgen direkt zu der Stelle, an der die Waisen immer die Luzernenheupellets bekommen, aber die Keeper hatten noch keine dorthin gebracht. Also futterte sie ein paar Reste vom Vortag, die noch dort lagen, bis ein Keeper mit der Schubkarre voller frischer Pellets kam. In letzter Zeit sind viele wilde Elefanten aus den umliegenden Dörfern zurück in die Chyulu-Berge getrieben worden, sodass es gerade sehr viele Elefanten im Wald gibt. Die Waisen trafen heute sechs riesige Bullen; sie sind unberechenbar, sodass die Keeper genug Abstand hielten. Ziwa ging zu einem von ihnen, der seinen Rüssel auf Ziwas Rücken ablegte. Er wollte dann mit dem Bullen spielen, aber dieser drehte sich um und schubste ihn, sodass Ziwa lieber wieder zurück zu den Waisen rannte und sich von Murera trösten ließ.

Waisenblogs-Beitrag Voi, 15.03.2019

Freitag, 15. März 2019
Eine wilde Elefantenherde näherte sich am Mittag dem Wasserloch, hielt aber höflich Abstand, damit die Waisen in Ruhe fertig baden konnten. Embu, Naipoki und Nelion kamen aus dem Wasser, um sie zu begrüßen. Embu ging direkt zu einer großen Kuh und begleitete sie ins Wasser, während Naipoki und Nelion mit einem ihrer wilden Artgenossen zu rangeln begannen. Auch Panda nutzte die Gelengenheit zu einem kleinen Ringkampf mit einem wilden Elefanten, der etwa drei Jahre älter war als sie. Mbegu und Murit vertrieben sich unterdessen die Zeit beim Spielen in der Mitte des Wasserlochs.