Freitag, 15. März 2019
Nabulu gewöhnt sich gut ein in der Waisenherde. Tagwa, Sagala, Emoli, Tamiyoi und Kuishi sind immer einmal wieder mit ihr zusammen; am Morgen gehen sie alle zu ihrem Gehege hinüber und begrüßen sich, bevor sie sich in den Wald auf machen. Tagwa, die aktuelle Mini-Leitkuh der Waisenhaus-Herde, führt ihre Freunde meist hinaus in den Busch, während Tamiyoi versucht, Nabulu besser kennenzulernen, indem sie an ihrer Seite geht und an ihr schnüffelt. Draußen im Busch begann Emoli heute ein Kräftemessen, indem er seinen Freund Ambo herausforderte. Mapia machte dem Ganzen schließlich ein Ende, indem er dazukam und die beiden kleinen Jungs auseinander schob.
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 14.03.2019
Donnerstag, 14. März 2019
Die Waisen spielten mit den Ex-Waisen, nachdem sie aus ihren Gehegen gekommen waren. Sana Sana beschüffelte die kleine Lulu und versuchte, es ihrem Kindermädchen Naserian nachzumachen, die sich gerade an einem Baum kratzte. Siku spielte mit Malkia und Yoyo mit Namalok. Draußen im Busch trafen die Waisen auf einen einzelnen Büffel, und Karisa versuchte trompetend, ihn zu verscheuchen. Der Büffel ließ sich erst nichts anmerken, aber als er sah, dass Karisa Verstärkung von seinen Freunden bekam, machte er sich davon. Namalok und Galla starteten ein Kräftemessen, das unentschieden ausging. Karisa, Dupotto, Mteto, Kamok, Maramoja und Esampu waren alle ein wenig angeschlagen, da sie gerade von Würmern geplagt werden. Viele der Ex-Waisen haben auch Würmer, was man an ihrem Dung sehen kann, und die Keeper schmieden Pläne, sie so bald wie möglich mit Medikamenten aus Nairobi zu behandeln.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 14.03.2019
Donnerstag, 14. März 2019
Mukkoka und Dololo sind gute Freunde geworden, und man sieht sie häufig zusammen grasen, auch abseits der anderen Waisen. Vermutlich liegt es daran, dass sie zur gleichen Zeit im Waisenhaus angekommen sind, wenn auch aus ganz unterschiedlichen Orten, und sich zusammen an ihre neue Umgebung gewöhnt haben. Heute waren es Mukkoka und Maktao, die ein Stück entfernt von der Herde grasten. Als Maktao seine Freunde aus den Augen verloren hatte, begann er, laut zu tröten, als ob er nach den anderen und den Keepern rufen wollte. Tagwa und Malima rannten eilig zu ihm hin. Auf dem Weg zum Schlammloch stellte sich dann Musiara seinen Freunden Maktao, Mukkoka, Kiasa und Sattao in den Weg – es schien, als wollte er sie dazu bewegen, in seinem eigenen gemächlichen Tempo hinunter zur Fütterung zu gehen. Kiasa war offenbar genervt davon, und beim Schlammloch schubste sie ihn. Sie wollte gar nicht wieder aufhören, obwohl Musiara doch nur in Ruhe an seinem Grün knabbern wollte. Emoli bekam das mit und machte es sich zur Aufgabe, den kleinen Musiara zu beschützen und Kiasa weg zu schieben. Musiara schien sich gar nicht weiter darum zu kümmern und genoss weiter die Zeit beim Schlammbad.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 13.03.2019
Mittwoch, 13. März 2019
Als Murera und Faraja zur Milchfütterung kamen, hatten sie es nicht besonders eilig. Faraja wartete sogar auf Murera, sodass sie gemeinsam ankamen. Murera wollte dann aber gar keine Milch, sondern ging lieber gleich zum Wasserloch, wo die anderen schon badeten.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 13.03.2019
Mittwoch, 13. März 2019
Shukuru war am Morgen als erste draußen, und ging auf dem Weg in den Wald voraus. Alamaya kam dicht dahinter, und offenbar ging Shukuru ihm zu langsam, sodass er begann, sie von hinten zu schieben. Anstatt aber schneller zu laufen, ging Shukuru einfach zur Seite, damit er passieren konnte. Das tat er allerdings nicht, sondern wartete auf Lima Lima, die die beiden überholte und die Waisen dann zu den Umani-Hügeln brachte. Dort fanden sie eine große Akazie, die von den wilden Elefanten umgestoßen worden war und von der sie leckere Rinde fressen konnten.

