Waisenblogs-Beitrag Nursery, 16.02.2019

Samstag, 16. Februar 2019
Das neue Mädchen Nabulu aus der Maasai Mara lebt sich so langsam in die Waisenfamilie ein, obwohl sie noch mit ein paar Neidern zu kämpfen hat. Sie hat sich noch nicht ganz an die Menschen um sie herum gewöhnt; es ist aber nicht verwunderlich, dass das eine Weile dauert, denn sie war schon relativ alt, als sie gerettet wurde. Tagsüber bei den anderen Waisen gefällt es ihr gut. Mukkoka, der selbst erst vor wenigen Monaten zur Waisenherde gestoßen ist, versucht, sie wann immer es geht zu ärgern – und das obwohl er deutlich kleiner ist als sie! Manchmal stellt er sich sogar auf die Hinterbeine und versucht, ihr eine Kopfnuss zu verpassen. Sie lässt sich davon allerdings nicht beeindrucken und ignoriert die kleine Nervensäge einfach.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 15.02.2019

Freitag, 15. Februar 2019
Mwashoti und Alamaya waren am Morgen verspielter als sonst; sie rangelten miteinander, tummelten sich auf dem Boden und kletterten aufeinander herum. Nach der Mittagsfütterung ging Shukuru zum Schlammloch, um sich abzukühlen. Die Albinos Jasiri und Faraja folgten ihr, und wie üblich hielt sich Shukuru nicht lange beim Baden auf, damit die Jungs nicht zu ruppig wurden. Murera und Sonje, zu denen sie mehr Vertrauen hat und die sie vor den frechen Bullen beschützen, begleiteten sie. Shukuru geht es schon deutlich besser, seit sie in Umani Springs ist.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 15.02.2019

Freitag, 15. Februar 2019
Sagala wurde heute wieder frech – sie ging zu Dololo, der friedlich graste, und stieß ihn aus heiterem Himmel zu Boden! Er kullerte herum und schrie um Hilfe, und Tagwa und Jotto kamen sofort angerannt, um ihm wieder auf zu helfen. Sagala schlich sich währenddessen davon, um keinen Ärger zu bekommen. Tagwa schob den kleinen Dololo mit den Vorderbeinen, und Jotto versuchte, ihn am Kopf abzustützen, aber sie bekamen es nicht so recht hin. Die Keeper halfen Dololo wieder auf die Beine, während einer von ihnen Sagala hinterher ging und sie zur Strafe für eine Weile von der Herde verbannte.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 15.02.2019

Freitag, 15. Februar 2019
Am Morgen kamen die Waisen aus ihren Gehegen und Ställen und brachen in den Wald auf, aber Ambo, Maktao, Mukkoka und Enkesha wollten in eine andere Richtung gehen. Die Keeper versuchten, alle beisammen zu halten, und Ambo, Mukkoka und Enkesha ließen sich schließlich überzeugen, aber Maktao machte sich auf eigene Faust davon. Es dauerte aber nicht lange, da vermisste er die anderen und fing an, nach ihnen zu suchen. Er war aber schlau genug, nicht einfach blindlings herumzurennen und zu suchen, sondern brüllte laut und rannte zurück zu den Stallungen. Dort traf er auf einen der Keeper, aber offenbar hatte er ein schlechtes Gewissen und machte auf dem Absatz wieder kehrt! Kuishi hörte ihn schließlich aus einiger Entfernung und kam angerannt, um ihn wieder zum Rest der Herde zu bringen.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 14.02.2019

Donnerstag, 14. Februar 2019
Ein großer wilder Elefantenbulle versteckte sich am Morgen im Gebüsch nahe des Geheges von Ngasha und Faraja. Als die Waisen herauskamen, zeigte er sich, und Lima Lima und Zongoloni gingen zu ihm, um ihm Hallo zu sagen. Sonje und Murera waren allerdings nicht besonders begeistert und kollerten laut, um ihre Schützlinge von ihm fernzuhalten. Der Bulle war aber schüchtern, denn kaum hatte er die Keeper gewittert und gesehen, hob er den Kopf und machte sich in die Büsche davon. Die älteren Jungs folgten ihm ein Stück, kamen aber bald wieder zurück zu den anderen Waisen. Alamaya und Mwashoti ließen sich aufgeregt erzählen, was die anderen im Wald mit dem Bullen erlebt hatten.