Donnerstag, 14. Februar 2019
Am Wasserloch wehte heute ein kühles Lüftchen, aber trotzdem nahmen die Waisen, angeführt von Lentili ein kurzes Bad. Mashariki schob Bada ins Wasser, der noch nicht so recht überzeugt war, dass es nicht zu kühl war. Mbegu hatte ihren Spaß auf den Haufen roter Erde und kam mit einem Häufchen auf dem Kopf vom Staubbad zurück. Arruba und Lentili kratzten sich Seite an Seite am großen Baobab-Baum.
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 14.02.2019
Donnerstag, 14. Februar 2019
Die launische Ukame schien heute wieder mit dem falschen Fuß zuerst aufgestanden zu sein. Beim Luzernenheufrühstück schubste sie Mteto heftig, sodass diese laut bellte. Mteto schaut eigentlich zu Ukame wie zu einer älteren Schwester auf, aber heute ging sie enttäuscht davon. Eine halbe Stunde, nachdem die Waisen aufgebrochen waren, kamen Murka, Tumaren, Melia, Kandecha, Kalama, Kibo und Chemi Chemi zur Auswilderungsstation. Bis vor kurzem war Olare die Anführerin dieser Gruppe gewesen, aber sie hat zurzeit eine neue Aufgabe als Kindermädchen von Lualenis Baby Lulu. Auch Naisula und Kitirua, die zu Olares Herde gehörten, scheinen sich einer anderen Gruppe angeschlossen zu haben. Nachdem sie ihren Durst gelöscht hatten, folgten sie den Waisen hinaus in den Busch
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 14.02.2019
Donnerstag, 14. Februar 2019
Im Gegensatz zu den anderen macht Musiara normalerweise kein großes Theater, wenn es um die Milchfütterung geht; heute war es allerdings anders! Es ging erst einmal alles ganz ruhig und friedlich zu, und nachdem die Waisen der ersten Gruppe ihre Flaschen geleert hatten, gingen sie ihren jeweiligen Aktivitäten nach. Enkesha und Maktao staubbadeten, während Sattao und Larro den Keepern hinterher liefen, die Grünfutter für sie hatten. Wenn Musiara in der Nähe der Schubkarre mit den Flaschen steht, dann normalerweise, weil er sich im Schatten der Büsche unterstellen will. Dann berüsselt er manchmal die Flaschen, aber er hat noch nie nach mehr Milch verlangt. Heute allerings ließ er den Keepern an der Schubkarre keine Ruhe und wollte ständig weiter gefüttert werden! Jedesmal, wenn er weg geschickt wurde, bellte er laut protestierend auf. Maisha schaute sich das eine Weile an und verscheuchte ihn dann von der Stelle, damit er die Keeper in Ruhe ließ. Wenn er wieder zurückkam, schob sie ihn wieder weg. Auch Emoli machte Ärger, denn er wollte das Wasser aus einer Tonne nicht mit den anderen teilen. Er hatte schon Musiara, Sattao und Maktao von der Tonne verjagt, und später tat er das gleiche mit Kiasa, die etwas Wasser saufen wollte. Er hatte heute offenbar schlechte Laune!
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 13.02.2019
Mittwoch, 13. Februar 2019
Rapsu schloss sich am Morgen den Waisen beim Luzernenheu an, und machte sich danach wieder auf den Weg. Zum Mittagsschlammbad tauchte er allerdings wieder auf, zusammen mit drei wilden Bullen. Es war heiß, und so wälzten sich alle ausgiebig. Naseku spielte besonders ausgelassen, und als sie fertig war, trompetete sie und gab damit das Zeichen zum Aufbruch zurück zu den Weidegründen. Dort rollte sich Esampu auf dem Boden herum, während Rapa seinen Sparringspartner Galla zum Kräftemessen herausforderte. Er musste sich allerdings bald geschlagen geben. Am Abend führte Ukame den Weg nach Hause an.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 13.02.2019
Mittwoch, 13. Februar 2019
Emoli ist ein kleiner Raufbold und versucht andauernd, auf seinen Artgenossen herumzuklettern und sie zu schubsen. Heute rollten sich Enkesha, Tamiyoi und Maisha auf dem Boden herum und spielten schön miteinander. Maisha hatte irgendwann genug, und sie stand auf und ging davon; Musiara kam an ihrer Stelle dazu, und Enkesha und Tamiyoi hatten nichts dagegen, dass er mitspielte. Er schuffelte sich an den Rücken der beiden Mädchen, und sie rollten sich weiter herum. Emoli schaute ihnen währenddessen zu, und schließlich beschloss er, auch mitzumachen. Er schubste Musiara recht ruppig von den anderen beiden weg und versuchte dann, auf ihn zu klettern. Musiara gefiel das offenbar gar nicht, und er rannte davon, um Schutz bei den Keepern zu suchen. Dorthin folgte ihm Emoli lieber nicht, und so rannte er zurück zu den beiden Mädchen. Er wurde aber von Tamiyoi weg geschickt, und kaum war er verschwunden, ging Musiara wieder zu Enkesha und Tamiyoi zurück, und die drei setzten ihr Staubbad fort.

