Montag, 11. Februar 2019
Jotto ist wirklich ein großer Schatz – er ärgert nie die anderen und beschützt die kleineren Waisen und die Neuankömmlinge, wenn es nötig ist. Seit der Ankunft von Nabulu ist er fleißig dabei aufzupassen, dass sie nicht von Emoli, Mapia und Sagala herumgeschubst wird, die nicht besonders erfreut sind von ihrer Ankunft. Mapia schien sie heute erschrecken zu wollen, aber Jotto schritt gleich ein und schob ihn weg. Danach blieb er die ganze Zeit an Nabulus Seite. Auch Luggard ist immer dabei, wenn einer der neu geretteten Waisen Zuspruch braucht, vor allem, wenn es mittags und nachmittags zur Fütterung geht. Wenn die anderen hinunter gehen, bleibt Luggard bei den Neulingen, die noch nicht mitkommen. Heute teilte er sich in der Zeit das Futter mit Nabulu. Deshalb versteht sich auch die kleine Larro so gut mit ihm.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 10.02.2019
Sonntag, 10. Februar 2019
Die Waisen gingen heute zum Kenze-Gebiet, wo sich zurzeit viele wilde Elefanten aufhalten, die aus den umliegenden Dörfern zurück in den Wald getrieben wurden. Das heißt, dass die Keeper besonders gut aufpassen müssen, damit es für sie und ihre Schützlinge im Wald nicht gefährlich wird. Lima Lima ist aber immer auf der Hut und lässt die Keeper wissen, sobald sie auf andere wilde Tiere aufmerksam geworden ist. Sie sorgt sich sehr gut um die anderen und ist eine tolle Mini-Leitkuh geworden.
Waisenblogs-Beitrag Voi, 10.02.2019
Sonntag, 10. Februar 2019
Die Waisen trafen nördlich des Mazinga-Bergs wieder auf Mbirikani, und obwohl Kenia wieder versuchte, ihre Schützlinge von ihr fernzuhalten, mischte sie sich hin und wieder unter sie. Am Baobab-Wasserloch wurde mittags nicht gebadet, weil es sehr bewölkt und zu kühl war. Bada schlug Ndoria mit seinem nassen Rüssel auf den Hintern, sodass diese die Flucht antrat; er ging daraufhin zum Baobab und schuffelte sich daran. Gegen 15:30 Uhr ließ sich Ajali blicken, der vor einem Jahr zusammen mit Mbirikani ausgewildert war! Er traute sich allerdings nicht so recht an die Waisen heran. Ajali und Mbirikani brachen schließlich in Richtung der Wasserpipeline von Mzima Springs nach Mombasa auf. Mbirikani kam dann gegen Mitternacht zurück zur Auswilderungsstation, allerdings ohne Ajali, und blieb die ganze Nacht da, wo sie mit ihren alten Freunden Grün futterte.
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 10.02.2019
Sonntag, 10. Februar 2019
Turkwel blieb über Nacht im Gehege und wurde am Morgen wieder an ihren Kratzern am Bein behandelt, zusammen mit Enkikwe. Die Ex-Waisen Tumaren, Melia, Kasigau, Kandecha, Kalama, Kibo, Chemi Chemi, Kenze, Orwa, Bomani, Narok, Kanjoro und Murka kamen zum Krankenbesuch vorbei. Sie blieben den ganzen Tag bei den Waisen und munterten Turkwel auf. Mundusi bewunderte Kenze und wünschte sich vermutlich, auch so groß zu sein, damit Maramoja ihn nicht ärgern konnte! Bei der Mittagsfütterung gingen nur ein paar der Ex-Waisen baden. Kamok erspähte eine Gans, die sie ein wenig herumscheuchte. Karisa und Oltaiyoni schlossen sich ihr an, aber die Gans flatterte in die Mitte des Wasserlochs, und dort war es den Elefanten zu kalt. Am Nachmittag wurde am oberen Kalovoto gegrast, bevor Sapalan am Abend an der Spitze der ersten Gruppe zurück nach Hause kam.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 10.02.2019
Sonntag, 10. Februar 2019
Die Waisen waren heute den ganzen Tag träge, und die Keeper mussten sie sogar motivieren, überhaupt in den Wald hinaus zu gehen. Keiner der kleinen Elefanten wollte spielen, und alle grasten vor sich hin. Sogar die Nashörner Maxwell und die kleine Maarifa kamen nicht so richtig in Gang. Bei der Mittagsfütterung wollte niemand schlammbaden, und die Waisen knabberten nur an ihrem Grün oder staubten sich ein. Es blieb auch am Nachmittag bewölkt und windig, sodass die Waisen auch dann nicht aktiver wurden.

