Freitag, 15. Januar 2021
Ishaq-B stellte sich am Morgen mit Murit und Ndoria bei den Luzernenheupellets an, während Ndotto sich ein morgendliches Staubbad genehmigte. Er bekam dabei Gesellschaft von Suswa, die ihn auch gleich noch zu einem Ringkampf überredete. Danach spielte sie mit Arruba weiter auf dem Erdhaufen. Tagwa und Tamiyoi gingen dann auf dem Weg zu den Weidegründen voraus, dicht gefolgt von Sagala und Mashariki.
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 15.01.2021
Freitag, 15. Januar 2021
Tusuja und Namalok waren am Morgen wieder da, nachdem sie gestern mit den Ex-Waisen durchgebrannt waren, und hatten fast die gesamte Herde mitgebracht. Die Ex-Waisen zogen bald weiter, nur Bomani blieb mit Tusuja und Namalok bei den Waisen. Er scheint es sich zur Aufgabe gemacht zu haben, auswilderungsbereite Waisen zu rekrutieren! Bei Tusuja und Namalok ist er offenbar schon auf Interesse gestoßen, und es wird sich zeigen, wer sonst alles noch bereit ist, die Wildnis auszuprobieren. Einige der Waisen, die um die sieben Jahre alt sind, scheinen dem jedenfalls nicht abgeneigt zu sein. Und tatsächlich gingen den Keepern am Nachmittag im Kone-Gebiet wieder einige ihrer Schützlinge durch die Lappen! Naseku, Kauro, Namalok, Wanjala und Oltaiyoni schlichen sich mit Bomani zusammen davon. Die Keeper suchten eine ganze Weile nach ihnen, aber als es langsam dunkel wurde, mussten sie klein beigeben und mit den anderen zur Auswilderungsstation zurückkehren. Gegen 21 Uhr erschienen die Ausreißer aber dann vollzählig und in Begleitung von Bomani an den Stallungen und wurden hinein gelassen. Bomani übernachtete draußen.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 15.01.2021
Freitag, 15. Januar 2021
Roho und Naleku beginnen, nachdem sie abends ihre Milchflasche geleert haben, meist einen nachbarschaftlichen Kampf um das Grünfutter in ihren Ställen. Normalerweise fängt Roho damit an, indem er versucht, durch die Trennwand an Nalekus Zweige heranzukommen und sie zu stehlen. Wenn sie ihn dabei erwischt, wird sie ärgerlich und zieht ihr wohlverdientes Futter zurück. So entwickelt sich ein Tauziehen zwischen den beiden, und nicht selten wird dabei ordentlich die Trennwand malträtiert! Nach einer Weile geben sie sich aber dann mit ihrem jeweiligen Anteil zufrieden und futtern in Ruhe.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 15.01.2021
Freitag, 15. Januar 2021
Am frühen Nachmittag grasten die Waisen im Wald, als sie plötzlich von irgendetwas erschreckt wurden. Die Keeper konnten nicht sehen, was es gewesen war, aber die ganze Herde rannte wie von der Tarantel gestochen im Wald herum. Kiasa war so erschrocken, dass sie sich gar nicht weiter um die kleinen kümmerte, sondern nach allem mit den Hinterbeinen austrat, was ihr zu nahe kam. Zum Glück erwischte sie keines der Babys dabei. Die Keeper gingen schnell dazwischen und schimpften mit ihr, sodass sie sich in die Büsche verdrückte. Nach einer Weile hatten sich dann alle wieder beruhigt.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 14.01.2021
Donnerstag, 14. Januar 2021
Am Morgen waren lautes Trompeten und umfallende Bäume im Wald rund um die Auswilderungsstation zu hören. Offenbar waren wilde Elefanten unterwegs, und wie sich herausstellte waren Alamaya und Ngasha auch dabei. Die beiden Jungs, die sich am Tag zu vor wieder daneben benommen und versucht hatten, die Waisenkühe zu besteigen, wurde heute allerdings mit Begeisterung begrüßt, vor allem von Sonje. Shukuru und Luggard zogen sich dagegen lieber zu den Keepern zurück, wo sie sich in Sicherheit wussten. Alamaya und Ngasha begleiteten die Waisenherde den ganzen Tag, und auf dem Heimweg am Abend sah es kurz so aus, als wollte Ngasha wieder frech werden. Er hielt sich aber noch zurück, um nicht von den Leitkühen bestraft zu werden, und als anfing dunkel zu werden, machten sich die beiden wieder auf in den Wald.

