Montag, 24. Juni 2019
Kiasa und Larro verbrachten heute viel Zeit zusammen, und Kiasa kümmerte sich vorbildlich um ihre kleine Gefährtin und beschützte sie. Auch Dololo und Luggard grasten zufrieden miteinander. Auch als es zur Mittagsfütterung bei der öffenlichen Besuchsstunde ging, behielt Kiasa die kleine Larro stets an ihrer Seite. Während des Schlammbads beschnupperte sie neugierig die Besucher und ging an ihnen auf und ab. Schließlich riefen die Keeper sie zurück zu den anderen, damit alle wieder hinaus in den Wald gehen konnten.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 23.06.2019
Sonntag, 23. Juni 2019
Einige wilde Elefanten kamen am Morgen wieder zu Besuch. Faraja und Ngasha wollten ihnen Hallo sagen, und Faraja trompetete und kollerte, als sie sich näherten. Die Kühe zeigten aber kein besonderes Interesse. Als Mwashoti aus seinem Gehege kam, ging er direkt zu Zongoloni, Murera und Sonje, die dicht zusammen standen und sich von den Besuchern fernhielten. Einige der Bullen wollten sich zu ihnen gesellen, und vor allem Sonje schienen sie interessant zu finden, aber die Mädchen verhielten sich eher abweisend. Sonje kam dann sogar zu den Keepern herüber, damit die Bullen sie in Ruhe ließen.
Waisenblogs-Beitrag Voi, 23.06.2019
Sonntag, 23. Juni 2019
Tahri stand beim Mittagsschlammbad im Mittelpunkt, als sie sich ausgiebig auf dem Erdhaufen herumrollte. Lasayen forderte sie zum Ringkampf heraus, während Ngilai zuschaute. Bald schlossen sich auch Mbegu, Emoli, Tagwa und Panda den beiden an und spielten mit.
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 23.06.2019
Sonntag, 23. Juni 2019
Naseku kratzte sich am Morgen den Rüssel, während Ambo und Jotto zusammen Luzernenheu futterten. Nachdem die Waisen in den Busch aufgebrochen waren, taten sich Malima, Namalok und Wanjala zum Grasen zusammen. Ambo rieb sich ab und zu das Auge; die Keeper schauten sich die Sache genauer an, fanden aber nichts auffälliges. Karisa und Mundusi machten sich wieder an eine Rangelei, und Enkikwe graste zufrieden auf eigene Faust. Auf dem Weg zum Mittagsschlammbad trafen die Waisen auf Mutaras Gruppe und gingen mit den Ex-Waisen zusammen weiter. Es war aber kalt, sodass niemand baden wollte und alle nach der Milchfütterung wieder zurück zum Grasen gingen. Mutara und ihre Kollegen, darunter auch Narok, waren am Vormittag an der Auswilderungsstation vorbei gekommen und hatten dort etwas Wasser gesoffen. Am Abend tauchte auch noch Olares Herde auf. Melia nutzte die Gelegenheit zu einem kleinen Ringkampf mit Kilaguni, während Kasigau ein wenig mit den wilden Bullen an der Tränke plauderte.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 22.06.2019
Samstag, 22. Juni 2019
Ein großer wilder Bulle besuchte heute die Herde und schien sehr interessiert an Murera zu sein. Er beschnüfelte sie mit seinem Rüssel und wollte sich an sie schmiegen. Murera war allerdings gar nicht begeistert und zog sich immer wieder vor ihm zurück. Schließlich begann sie sogar wegzulaufen, und die Keeper machten sich schon Sorgen, weil sie über das schroffe Lava-Gestein rennen musste; sie schien sich aber gut zu behaupten. Irgendwann gab der Bulle schließlich auf, und Murera sammelte ihre Schützlinge zusammen, damit sie in der Nähe der Keeper blieben. Offenbar war sie besorgt, dass ihr Verehrer zurückkommen könnte. Sie ließ Mwashoti keinen Schritt von ihr weggehen; die älteren Jungs wie Faraja und Ziwa machten sich nichts daraus und liefen ihrem Artgenossen in den Wald hinterher.

