Montag, 8. April 2019
Obwohl es zurzeit noch recht heiß ist, müssen die Keeper manche der Waisen motivieren, nach der Milchfütterung baden zu gehen. Musiara braucht allerdings keine besondere Einladung; kaum hatte er seine Flasche leergetrunken, ging er geradewegs ins Wasser und begann, sich herum zu wälzen. Bald waren auch Emoli, Maktao und Enkesha mit von der Partie, und am Ende badeten alle außer Dololo im Schlammloch. Dololo scheint kein besonderer Freund des Schlammbads zu sein.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 08.04.2019
Montag, 8. April 2019
Um 20 Uhr am Vorabend kam ein neu gerettetes Kalb im Waisenhaus an, ein etwa 10 Monate altes Mädchen aus der Maasai Mara. Sie bekam den Stall neben Maktao, dem das neue Waisenkind zuerst unheimlich war. Nach einer Weile gewöhnte er sich aber an sie und kam näher, um sie kennenzulernen. Er steckte den Rüssel zwischen den Lücken in der hölzernen Trennwand hindurch, aber das Mädchen schien sich nicht besonders für ihn zu interessieren.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 07.04.2019
Sonntag, 7. April 2019
Als die Waisen zur Mittagsfütterung kamen, griff sich Zongoloni ihre Milchflasche und ließ Lima Lima am Fahrzeug zurück, in dem die restlichen Flaschen standen. Bevor die Keeper es mitbekommen hatten, war Lima Lima schon mit einer zusätzlichen Flasche davon gerannt. Sie ließ sie schließlich fallen, als nur noch ein kleiner Rest drin war, sodass Murera eine Ersatzflasche bekommen musste.
Waisenblogs-Beitrag Voi, 07.04.2019
Sonntag, 7. April 2019
Embu, die in der letzten Gruppe zur morgendlichen Milchfütterung kam, konnte nach ihren zwei Flaschen nicht glauben, dass ihre Milch schon alle war, und wollte mehr haben. Sie versuchte sogar, noch etwas verschüttete Milch von der Rampe zu schlecken. Ndotto stellte sich neben sie und schuffelte seinen juckenden Hintern am Felsen, während Mashariki rote Erde in die Luft warf. Tahri, Kenia und Rorogoi schlossen sich ihr an. Ishaq-B kratzte sich auch noch etwas am Felsen, bevor sie ihren Freunden hinaus zum Grasen folgte.
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 07.04.2019
Sonntag, 7. April 2019
Ein wilder Bulle wollte heute von dem Luzernenheu kosten, das die Waisen fraßen, und als er auf den Geschmack gekommen war, ging er gar nicht mehr zu seinen Freunden zurück, sondern futterte alles auf, was noch übrig war. Nachdem die Waisen zum Grasen aufgebrochen waren, tauchte Yattas Herde auf. Sie wurden allerdings enttäuscht, da der wilde Bulle nichts mehr vom Luzernenheu übriggelassen hatte. Also mussten sie sich mit etwas Wasser begnügen. Mulika und Mwende sind dieses Jahr noch nicht gesichtet worden, und die Keeper hoffen, es geht ihnen gut, wo immer sie sind. Noch immer gibt es keine Anzeichen für den Beginn der Regenzeit, und beim Mittagsschlammbad stritten sich die Elefanten mit den Büffeln darum, wer zuerst an der Tränke saufen durfte. Ein wilder Bulle versuchte, die Büffel zu verscheuchen, aber diese ließen sich nicht beeindrucken, sodass er sich ihnen schließlich anschloss. Als die Waisen ankamen, jagte Oltaiyoni, die ganz vorne ging, trompetend zu einem Büffel, der sich in die Tränke gestellt hatte und der nun erschrocken heraus sprang und davon lief. Auch am Nachmittag blieb es heiß, und die Waisen ruhten sich unter einem Baum aus. Später bekamen sie Gesellschaft von Nasalot, Baby Nusu, Naisula, Kitirua, Kibo, Murka und Olare, die sie am Abend auch wieder zurück zu den Stallungen eskortierten.

